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16.07.2010

Eine Wallfahrt als Dank für den Nicht-Abstieg

Eine Spende für die Kartei der Not haben (von links) Franz Hofgärtner und Bettina Fetsch vom SV Münster an DZ-Redaktionsleiter Paul Soldner übergeben. Foto: nina
Bild: nina

Münster Wenn die Dinge einen unerwarteten Verlauf nehmen, vermutet man öfter höhere Mächte dahinter. Im Sport verhält es sich nicht anders. Meistens ist dann zum Beispiel vom Fußballgott die Rede, der einer Mannschaft wohlgesonnen, der anderen eher abgeneigt war.

Gut gestellt mit dem Fußballgott war in der abgelaufenen Saison der Kreisliga Ost der SV Münster. Mit vier Siegen in den letzten vier Partien und gleichzeitigen Patzern der Konkurrenz konnte der schon nicht mehr für möglich gehaltene Klassenerhalt doch noch geschafft werden. "In der Endphase mussten wir schon das eine oder andere Stoßgebet zum Himmel hinauf schicken, dass wir nicht absteigen", sagte die erste Vorsitzende Bettina Fetsch.

Nachdem es dann letztlich doch gereicht hat, entschieden sich die Vereinsverantwortlichen, eine Wallfahrt zur nahe gelegenen Kapelle "Maria Elend" bei Baar (Landkreis Aichach Friedberg) zu veranstalten. Etwa 50 Personen - aktive Fußballer, Vereinsmitglieder, Fans und übrige Einwohner Münsters - machten sich zu Fuß auf den rund sieben Kilometer langen Weg. In Maria Elend angekommen, hielt Pfarrer Anton Maric eine Andacht unter dem Motto "Dankbarkeit zu Gott" ab.

Fünf Euro pro Teilnehmer

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Der SV Münster nutzte diese Veranstaltung gleich noch, um für einen guten Zweck Geld zu spenden. Pro Teilnehmer an der Wallfahrt ließ der SVM fünf Euro der Kartei der Not, dem Leserhilfswerk unserer Zeitung, zukommen. So konnten Paul Soldner, dem Redaktionsleiter der Donauwörther Zeitung, 250 Euro übergeben werden.

Die Heimreise nach Münster trat die Gruppe in einem Bus der Firma Egenberger an, die auf ihre Spesen verzichtete. (mwe)

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