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Schule

30.07.2014

Es geht bunt zu im roten Reich

Ein Buch, das als verboten gilt, hält Sim (Sebastian) in der Hand. Prinz Shadi (Jasmin) und die anderen Kinder des Hofes staunen.
Bild:  Plaum

Musical vermittelt, wie viel Freude Weltoffenheit machen kann

Zum Schuljahresende verwandelte die Turnhalle der Gebrüder-Röls-Schule sich in ein Königreich des Morgenlands. Die Musiktheater-AG sorgte dafür, dass statt Mathe und Deutsch „Rotasia“ auf dem Stundenplan stand - und somit ein bisschen Philosophie: Was wäre, wenn bei uns alle glaubten, unser Land sei das einzige, das es gibt? Wenn alle dieselbe Farbe trügen – in Rotasia natürlich Rot?

Im Schulmusical von Sandra Engelhardt (Text) und Martin Schulte (Musik) geht es so lange gemütlich zu, bis Prinz Shadi ein Buch über andere Länder der Welt entdeckt. Die Leibwächter Sim und Sam mögen noch so sehr beteuern, dass diese Länder rein erfunden sind – Shadi glaubt an sie und beginnt sogar, von ihnen zu träumen. Und dann wagt er sich mit seinen Freunden in den verbotenen Wald...

„Das war gar nicht einfach diesmal“, waren AG-Leiterin Andrea Meggle, die Kollegen und die Eltern der 24 Dritt- und Viertklässler sich einig. Dieses Kindermusical stellt textlich, mimisch und musikalisch nämlich hohe Anforderungen. Seit März probte das Ensemble, und Kunstlehrerin Ulrike Dobmeier steuerte mithilfe ihrer Schüler ein prachtvolles Schloss für die Kulisse bei. Am Freitag vor Schuljahresende gab es dann gleich drei Aufführungen: zwei vor allem für die Mitschülerinnen der Klassen 1 bis 4, eine für Freunde und Verwandte. Klar auch: Am Anfang der Aufführung mochten sich alle Helden des Stücks noch so sehr dagegen wehren, dass da eventuell doch andere Länder sein könnten – „mit gelben Blättern an den Bäumen und Menschen mit bunten Haaren“.

Am Ende jedoch hatten die Bürger und Adligen Rotasias sich an die farbenfroh gewandeten Besucher gewöhnt – und sogar Spaß mit ihnen. Ein Gute-Laune-Musical mit wichtiger Botschaft, wie Andrea Meggle zusammenfasste: „Man muss über den Tellerrand schauen, um Freunde zu finden.“ (pep)

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