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Kommunalpolitik

30.04.2019

Für mehr Pflegeplätze und Sozialwohnungen

Veranstaltung der SPD in Wemding. Kritik an Parksündern und an einem Ratsmitglied

Bei einer Informationsveranstaltung des SPD-Ortsvereins Wemding wurde insbesondere das Fehlen von Kurzzeitpflegeplätzen beklagt. Laut Pressemitteilung hieß es dazu unter anderem: Was helfe es, wenn der Bund im Pflegegesetz mehr Geldleistungen anbiete, aber in Wemding und im Landkreis diese Plätze fehlten?

Bernd Schneid, der Arbeitnehmerreferent des SPD-Ortsvereins, wies auch darauf hin, dass endlich die sozialen Berufe gestärkt werden müssten. Die Löhne für solch verantwortungsvolle Tätigkeiten seien teilweise viel zu gering. Die sozialen Berufe müssten bereits in der Ausbildung attraktiv gemacht werden.

Wemding habe sich in den vergangenen Jahren vorteilhaft entwickelt, erklärte Zweiter Bürgermeister Johann Roßkopf. Die Investitionen in den Ganztagshort, in Kitas und den Waldsee zeigten, dass die Lebensqualität und ein familienfreundliches Umfeld sich verbessern.

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Stadtrat Richard Graf freute sich über die gelungene Sanierung der Bahnhofstraße und den Baufortschritt an der Westtangente. Nach anfänglichen Bedenken einiger Räte könne diese wichtige Straße nun realisiert werden. Sie sei auch für weiteres Gewerbe ein wichtiger Meilenstein und entlaste die Bahnhofstraße.

Den Antrag der SPD auf Sozialwohnungen werde jetzt mit dem Bau des Komplexes der Hospitalstiftung realisiert. Bis Mitte 2020 sollen – wie gemeldet – auf dem Areal der ehemaligen Grundschule zwölf neue Sozialwohnungen entstehen.

Bei den stark ansteigenden Mieten steige ständig der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen. In Bayern soll es zu den steigenden Mietpreisen sogar ein Volksbegehren geben. Die SPD werde sich weiter für bezahlbaren Wohnraum einsetzen, versprach Sozialreferentin Heidi Vogel.

Weiterer Punkt der Veranstaltung war der Seniorenausflug der Stadt Wemding. Dieser findet am 5. September mit dem Zielen Kloster Scheyern und Pfaffenhofen an der Ilm statt.

Hart wurde von Versammlungsteilnehmern die Beschwerde von Stadtrat Werner Waimann (Grüne) bei der Regierung von Schwaben bezüglich der Sanierung der Wallfahrtstraße kritisiert. Diese werde den Steuerzahler einige 100000 Euro mehr kosten, nur weil ein Stadtrat seinen Egoismus vor das Wohl der Bürger gestellt habe.

Ferner wurde laut Pressemitteilung verlangt, dass die Stadt härter gegen rücksichtslose Parksünder vorgehen müsse. Beschäftigte in der Altstadt sollten den Kunden und Anwohnern zuliebe doch auf die Parkplätze außerhalb der Altstadt ausweichen. Auch müsse beachtet werden, dass durch Falschparker Rettungsgassen für die Feuerwehr in der Altstadt fehlten und Fußgänger auf die Straße ausweichen müssten, weil der Gehweg rücksichtslos zugeparkt werde. (pm)

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