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Donauwörth

18.11.2019

In "Erebos 2" werden Spielregeln gefährlicher Ernst

„Ich schreibe in jedem Aggregatszustand.“Eine gute Gelegenheit der Autorin eines Lieblingsbuches ganz nah zu kommen: Die Lesung von Ursula Poznanski im Buchhaus Greno lockte auch viele junge Leser. Sie stellte ihr neues Buch „Erebos 2“ vor.
Foto: Yannick Eibl

Ursula Poznanski erfüllt mit „Erebos 2“ die Erwartungen ihrer jungen Leser. Im Buchhaus Greno verrät sie, wie sie arbeitet und ob sie selbst Computerspiele mag.

Was passiert, wenn ein Computerspiel plötzlich versucht, dein Privatleben zu kontrollieren? Genau dies widerfährt dem Protagonisten Nick in dem Bestseller „Erebos“. Ein Spiel mit strikten Regeln versucht in einer Londoner Schule, die Schüler zu seinen Zwecken zu missbrauchen.

Fast zehn Jahre später versucht die Spiegel-Bestsellerautorin Ursula Poznanski mit ihrem zweiten Teil, das Computerspiel in die heutige Zeit zu versetzen. Welche Möglichkeiten hat das Spiel in Zeiten von Smartphones, WhatsApp, Instagram, Twitter und Co? In „Erebos 2“ wird diesmal nicht nur Nick schlagartig wieder mit dem Spiel konfrontiert, sondern auch neue Spieler, wie der 16-jährige Derek, werden in den Bann des Spieles gezogen. Poznanski möchte mit ihrem neuen Jugendroman keine wirkliche Fortsetzung ihres Erfolgsbuches erschaffen. Trotz Anknüpfungen an ihr altes Buch versucht die Autorin, eine ganz neue Erebos-Welt darzulegen.

Das erklärt die Autorin bei ihrer Lesung im Buchhaus Greno in Donauwörth. Rund 50 Fans und Zuhörer waren gekommen, um die Autorin selbst kennenzulernen. Wer die Bücher noch nicht kannte, erhielt rasch einen kurzen, ersten Einblick in ihren neuen Roman. Nach dieser packenden halben Stunde hatte das gemischte Publikum die Möglichkeit, Fragen an die Autorin zu stellen, welche sich nicht nur über ihr Buch drehen mussten, sondern auch ihre Person betreffen konnten.

Einblick in die Arbeitsweisen der Autorin

Durch diese spannenden Fragen bekamen die Zuhörer unter anderem Einblick in die Arbeitsweisen der Autorin, aber auch in den Charakter Poznanskis. Unter lockerer Stimmung vor gebanntem Publikum verriet die Autorin beispielsweise, dass sie früher mal selbst Computerspiele gespielt habe und in ihren Jugendromanen auf gar keinen Fall eine belehrende Intention bestehen soll.

Außerdem wurde klar, dass Ursula Poznanski mitnichten einen leichten Job habe. So erzählte sie, sie müsse jeden Tag drei Seiten fertigstellen, da sie jedes Jahr zwei Bücher schreiben sollte.

Poznanski schreibt "in jedem Aggregatzustand"

Dies kommt daher, dass die Autorin nicht nur Jugendromane, sondern auch Erwachsenenromane verfasst. Hierbei hat sie zwei unterschiedliche Verlage, welche generell ein Buch pro Jahr fordern. Mit der Aussage Poznanskis hierzu: “Ich schreibe quasi in jedem Aggregatzustand“, welche für große Heiterkeit aller Anwesenden sorgte, wollte die Autorin ausdrücken, dass sie, auch wenn sie krank ist, immer schreibt. Trotz dieser Tatsachen stellt sie jedoch klar, dass sie sehr glücklich mit ihrer Arbeit sei, sie immer sehr viel Spaß beim Schreiben habe und ihre Verlage sie in ihrer Kreativität in keiner Weise einschränken würden. Poznanski beantwortete jede Frage bestmöglich und zeigte sich stets sehr sympathisch, sodass jeder im Publikum ein umfangreiches Bild der Autorin hinter den Büchern erhielt.

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