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17.05.2019

Kindergarten ist das größte Projekt

Gemeinde will Verschuldung senken

Der Umbau des Kindergartens steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der Investitionen der Gemeinde Rögling. Die kleine Jurakommune plant, den ersten Bauabschnitt in den Sommerferien zu starten. Gut 190000 Euro sind heuer veranschlagt.

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Was den Etat betrifft, handle es sich 2019 um ein „ruhigeres Jahr“, erklärt Bürgermeisterin Maria Mittl. Der Gemeinderat stimmte dem Zahlenwerk einhellig zu. Neben dem Kindergarten spielen die Restkosten (166000 Euro) der im vorigen Jahr neu ausgebauten Römerstraße eine größere Rolle. Zudem stehen einige kleinere Maßnahmen an: die Sanierung der Friedhofsmauer (15000 Euro) und ein neues Spielgerät für den Kinderspielplatz an der Westenstraße (3000 Euro).

In der Sitzung beschlossen die Räte zudem, für die Pfarr- und Gemeindebücherei eine EDV-Anlage anzuschaffen. Damit soll die Ausleihe über den Computer abgewickelt werden. Kosten: rund 2000 Euro.

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Die wichtigsten Einnahmequellen der Gemeinde sind heuer der Anteil an der Einkommenssteuer (400000 Euro), die Schlüsselzuweisung des Freistaates (253000 Euro) und die Gewerbesteuer (42000 Euro). Bei den Ausgaben stehen die Kreisumlage (287000 Euro) sowie die VG-Umlage (82000 Euro) ganz oben.

Um den Haushalt wie geplant finanzieren zu können, werden den Rücklagen (290000 Euro) voraussichtlich 160000 Euro entnommen. Gleichzeitig will die Kommune die Schuldenlast weiter senken. Sie soll Ende 2019 bei 750 Euro pro Einwohner liegen. Ende 2018 waren es noch 834 Euro. (wwi)

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