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Konzert

28.10.2015

Musik zwischen Himmel und Erde

Die Musiker von imbrassivo zusammen mit der Organistin: (von links) Anja Barfüßer, Gerhard Hieger, Kathrin Schweihofer, Andrea Meggle, Veit Meggle und Günter Aumiller.
Bild: Veit Meggle

Mertinger Bläserquintett glänzt mit neuer Besetzung und mit neuem Namen

Feierliche Musik und ein romantisches Lichtermeer, bestehend aus unzähligen Kerzen, erwartete die über hundert Besucher am Konzertabend des Blechbläserensembles Imbrassivo in der Barockkirche St. Martin in Mertingen.

Mit der imposanten Fanfare aus dem Monumentalfilm „Ben Hur“ eröffnete das neu formierte Mertinger Blechbläserensemble eindrucksvoll sein abendliches Kirchenkonzert, welches unter dem vielversprechenden Motto „Musik zwischen Himmel und Erde“ stand.

Bereits beim folgenden Stück „Canzon duodecimi toni“ des venezianischen Komponisten Giovanni Gabrieli holten sich die fünf Musiker Gerhard Hieger (Trompete), Kathrin Schweihofer (Trompete), Anja Barfüßer (Horn), Veit Meggle (Posaune) und Günter Aumiller (Tuba) tatkräftige Unterstützung von Andrea Meggle, die das Ensemble meisterhaft dabei wie auch bei einigen weiteren Konzerttiteln an der erst kürzlich restaurierten Kirchenorgel begleitete. Beide, Quintett und Organistin, luden auf eine musikalische Zeitreise ein, und wussten das Publikum zu überzeugen.

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Sowohl Klang, Technik als auch die Stückeauswahl übertrafen sämtliche Erwartungen. Mit dem Konzertmotto „Musik zwischen Himmel und Erde“ wurde dem Zuhörer ein roter Faden und damit eine musikalische Stilrichtung vorgezeichnet.

Und so wurden brillant im Schwerpunkt barocke Meisterwerke bekannter Komponisten wie W.A. Mozart (Ave verum corpus, Alleluja a. Exultate jubilate), G. F. Händel (Der Messias), A. Campra (Rigaudon), M. Praetorius (Volte aus Dances from Terpsichore), T. Dubois (Toccata in G-Dur), G. Buonamente (Sonata) präsentiert. Eine besonders emotionale Atmosphäre entstand bei ruhigen Stücken wie Bach´s „Jesus bleibet meine Freude“ und dem „Canon“ von Johann Pachelbel. Einen Höhepunkt stellte an der Orgel die zeitgenössische Komposition „Highland Cathedral“ dar, welches äußerst einfühlsam von Andrea Meggle interpretiert wurde und festlich durch drei Sätze aus Händel´s „Wassermusik“ (Trumpet Minuet, Bourrée, Marche) im Wechselspiel von Bläsern und Orgel abgelöst wurde. Und wieder einmal mehr, stellten die Musiker unter Beweis, wie gut die beiden Instrumentengruppen miteinander harmonieren. Begeistert und mit großem Beifall entließ das Publikum nach zwei weiteren Zugaben die Künstler.

Die gelungene Debütveranstaltung lässt die Zuhörer von Imbrassivo und Meggle auf eine baldige Fortsetzung der Konzertreihe hoffen. (dz)

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