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Monheim

23.12.2020

Neuer Gailach-Weg in Monheim geplant

Dieser Abschnitt der Gailach samt Fußweg (rechts) in Monheim wird neu gestaltet.
Bild: W. Widemann

Plus Die ersten Pläne für Umgestaltung des Bereichs der Gailach in Monheim wurden nun im Stadtrat besprochen. Die Nepomuk-Figur bleibt.

Der Bereich entlang der Gailach zwischen Treuchtlinger Straße und Schießstattweg in Monheim soll aufgewertet werden. Eine erste Planung über das neue Geländer sowie die Fußwegerneuerung präsentierte den Mitgliedern des Stadtrats nun Norbert Haindl vom beauftragten Planungsbüro.

Pläne für neuen Gailach-Weg in Mobheim vorgestellt

Wie Haindl ausführte, gehe es prinzipiell darum, der Gailach und deren Umgebung in diesem Bereich eine neue Struktur zu verleihen. Das Bachbett ist dabei mit einer Breite von 4,80 Metern sowie einer Tiefe von 2,80 Metern vorgesehen. Das aktuell vorhandene Holzgeländer sei in einem schlechten Zustand, so der Planer. Er präsentierte als neue Alternativen zwei Varianten aus Stahl.

Für den Gehweg entlang der Gailach schlug Haindl ein „relativ einfaches Betonpflaster“ vor. Als weitere Ausstattung dieses Bereichs sind am Übergang zum Schießstattweg Tische und Bänke sowie Möglichkeiten für das Abstellen von Fahrrädern vorgesehen. An Kosten stellte Haindl eine erste Schätzung von rund 260.000 Euro netto vor.

Monheim: Besteht Flutgefahr durch Steinquader im Bachbett?

Alfons Meier (MUM) sah die in den Planungen vorgesehenen Steine im Bachbett kritisch. Diese könnten seiner Ansicht nach bei Starkregen viel Volumen wegnehmen und somit dafür sorgen, dass die Gailach über das Ufer tritt. Mit einer knappen Mehrheit von 11:9 Stimmen votierten die Ratsmitglieder prinzipiell für die Quadersteine, der Einwand Meiers soll aber fachlich geprüft werden. Beim Geländer entschied sich das Gremium für die Variante mit vertikalen Streben, beim Belag für ein Muschelkalk-Pflaster.

Einig waren sich die Ratsmitglieder, dass im Gehwegbereich eine Beleuchtung gewünscht ist. Nähere Details werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Und die Nepomuk-Figur an der Treuchtlinger Straße, die laut ursprünglicher Planung versetzt werden sollte, bleibt nun an ihrem Platz.

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