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Jahresversammlung

30.04.2018

Neuwahl, Hallenbau, Feldkreuze

Heimatverein Mündling beackert viele Themen

Bei der Jahresversammlung des Heimatvereins Mündling ist Martin Gehring als Vorsitzender bestätigt worden. Zuvor hatte Gehring auf das Vereinsjahr 2017 geblickt. Dann legte Kassierin Brigitte Litzel die Finanzen des Vereins dar. Kassenprüfer Josef Fritz betonte die vorbildliche Kassenführung.

Gehring zeigte weiter die Termine für 2018 auf: Mai-Flurwanderung, Teilnahme am historischen Markt in Oettingen, Teilnahme am Schwäbischwerder Kindertag in Donauwörth und an der 1100-Jahr-Feier in Mörnsheim (Altmühltahl). Bei den Neuwahlen wurden, mit jeweils einer Enthaltungsstimme, Gehring als Vorsitzender und Johann Aucktor als Schriftführer wiedergewählt.

In einem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Kilian bei den Gewählten. Beim Tagesordnungspunkt „Sachstand Hallenbau“ informierte Gehring, dass sich die Angelegenheit bereits zehn Jahre hinziehe. Er stellte die Planung einer Halle auf dem Parkplatz beim Sportheim sowie eine Alternative an der Fünfstettener Straße vor. Für den Hallenneubau wurde bereits eine vorgeschriebene Ausgleichsfläche mit über 120 Bäumen und Büschen durch Kinder bepflanzt. Seit Kurzem gebe es jedoch eine neue Situation: Das ehemalige Mündlinger Bankgebäude und das Lagerhaus werden verkauft. Es gebe einige Interessenten von extern wie auch eine Bietergruppe aus Mündling. Da es klar war, dass der Verein die alleinige Finanzierung nicht stemmen kann, entstand eine Diskussion, ob man ein Angebot abgebe und Partner mit ins Boot nehme oder eine Beteiligung an der Mündlinger Bietergruppe anstrebe. Die Mitglieder beschlossen einstimmig, das Interesse des Vorstands, ein Gebot abzugeben, mitzutragen.

Unter „Wünsche und Anträge“ kam ein Schreiben der Stadt an die Kirchenverwaltung zur Sprache. Darin hieß es, dass ein Feldkreuz in der Westenstraße erneuert werden müsse und die übrigen Feldkreuze durch finanzielle Unterstützung seitens der Stadt renoviert werden – jedoch unter der Voraussetzung, dass die Kreuze danach in den Besitz der Kirchenverwaltung übergehen. Dagegen wehren sich die Mündlinger. Die Holzkreuze gehörten früher der Gemeinde Mündling und wurden auch durch diese instand gehalten. Bei der Eingemeindung habe die Stadt als Rechtsnachfolger die Kreuze und deren Unterhalt übernommen. Die Kreuze seien Heimatgut, folglich Stadtsache, und nicht Sache von Privatpersonen oder der Kirchenverwaltung. Nur weil ein evangelischer Stadtteil keine Feldkreuze habe, könne man das nicht als Solidarität auslegen. Bürgermeister Kilian wurde klar vermittelt, dass es für Mündling ein weiterer Verlust von Heimat wäre, wenn die Kreuze in Mündlings Fluren abgebaut würden. (dz)

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