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Donauwörth

06.01.2019

Programm der Kulturtage birgt Überraschungen

Der bekannte deutsche Liedermacher und Poet Konstantin Wecker kommt mit seiner Autobiografie „Das ganze schrecklich schöne Leben“ ins Donauwörther Gymnasium. Dort liest er am 9. März im Rahmen des Donauwörther Kultur-Frühlings.
Bild: Thomas Karsten

Das Programm für die Kulturtage in Donauwörth steht. Es kündigt erneut eine Reihe namhafter Künstler an.

Während der Winter so langsam mit Kälte und Schnee in die Gänge kommt, steht in so mancher Hinsicht der Frühling schon wieder in den Startlöchern. Die Stadt Donauwörth hat sich längst darauf vorbereitet, denn ihr neues Programmheft zum 13. Donauwörther Kultur- Frühling ist ab sofort erhältlich. Von Klassik über Kabarett bis zur Lesung ist alles dabei. Auf dem Spielplan stehen bei der kleinen, aber feinen Programmreihe diesmal fünf Veranstaltungen:

Konstantin Wecker kommt

Samstag, 9. März, 19 Uhr, Aula Gymnasium: Konstantin Wecker kommt zur Lesung seiner Autobiografie „Das ganze schrecklich schöne Leben“, die zum 70. Geburtstag des großen deutschen Liedermachers 2017 erschienen ist. Seine Geschichte ist so ungewöhnlich wie sein Leben und Schaffen. Sein „uferloses“ Leben hat dazu beigetragen, dass Konstantin Wecker zu einer öffentlichen Persönlichkeit gereift ist, deren Wort Gewicht hat und in Zeiten von Rechtsruck, Turbokapitalismus und Kriegspolitik absolut notwendig ist. Entstanden ist ein farbiges Puzzle, aus dem sich das Charakterbild eines Ausnahmekünstlers Stück für Stück zusammenfügt. „Sicherlich kein allzu edles Leben“, so Konstantin Wecker selbstkritisch – und doch ein mutiges, von der Muse überreich geküsstes Leben, das unzählige Menschen inspiriert hat.

Lenze und de Buam

Freitag, 22. März, 21 Uhr, Doubles Starclub: Lenze & de Buam (Lenze aka Lorenz Astl) zählen zweifelsfrei zur kreativen Speerspitze der zeitgenössisch-alpenländischen Musikszene. Gestartet hatte der sympathisch umtriebige Oberbayer seine Karriere zu Anfang der Dekade mit den Elektro-Hoppern Bavarobeat sowie als Frontmann von Django 3000, deren Gassenhauer „Heidi“ aus seiner textlichen Feder stammt. Ausgestattet mit E-Gitarre, Klavier, Akkordeon, Posaune, Trompete, Tuba, Bass und Schlagzeug präsentiert die Band jetzt auf „50 Gramm Musik“ einen facettenreichen, Mundart-geerdeten Liederreigen, der die von ihren Konzerten bekannte Spielfreude und Leidenschaft (bei denen auch mal wild ums Schaf getanzt wird) vorzüglich widerspiegelt. Dabei überzeugt sie mit einem lässig authentischen (und extrem hitverdächtigen) Mix aus Pop („Slowdancingfoxschuablattla“, „Ois Verlorn“), Rock („Einsatz“) und Folk/Country („Cowboy Geh Heim“, „Rezept“), der sich durch eingängig treffsichere Melodien, griffige Refrains und intelligente Songtexte auszeichnet.

100 Jahre Twice?

Freitag, 29. März, 20 Uhr, Zeughaus: „100 Jahre Twice (gefühlt)“. Die Gruppe besteht aus: Manuel Hechemer, Benjamin Welz und Tobi Wiedenmann. Die drei Berufsmusiker plaudern aus dem Nähkästchen und spielen die dazu passenden Lieder. Tragisch-komisch-romantisch-frustrierende Anekdoten und Lieder über Veranstalter, Wirte, Hochzeiten, Geburtstage und deren Protagonisten. „Ihr spielt aber schon bis Open End?!?“ In der Region gehört das Trio längst zu den beliebtesten Musikgruppen.

Bayerischer Kabarett: Werner Meier

Freitag, 5. April, 19 Uhr, Zeughaus: Werner Meier – Bayerisches Musikkabarett „Nah dran“ Groovige Gitarre trifft freches Mundwerk: Werner Meier, der Meister des hintersinnigen Humors, schafft wie kein anderer leichtfüßig und verschmitzt den schwierigen Drahtseilakt zwischen ernsten Themen und guter Unterhaltung, jenseits von Schenkelklopfer-Klamauk und Zotendrescherei. Seine Lieder kommen so locker daher, berühren aber weit über den kurzen Lacher hinaus. Er entführt sein Publikum in die meierisch-bayerisch-verquere Welt, wo sich das Politische im Privaten, der Zeitgeist im Alltäglichen findet, mit seinen herrlich absurden Geschichten, die doch so real erscheinen. Virtuos spielt Werner Meier mit den Erwartungen seiner Zuschauer über verblüffende Pointen, begeistert mal mit treffsicherem Sprachwitz und scharfer Zunge, mal mit leisen, poetischen Momenten, aber immer ganz nah dran am Mensch.

Kammerkonzert im Enderlesaal

Sonntag, 7. April, 15 Uhr, Enderlesaal: Kammerkonzert der Werner-Egk-Musikschule, die erneut ins barocke Ambiente des Enderlesaales einlädt. Schüler und Lehrkräfte zeigen ihr Können von Klassik bis zur Moderne und bieten einen abwechslungsreichen Konzertnachmittag. (dz)

- Info: Der Kartenvorverkauf beginnt am 4. Januar im Kulturbüro der Stadt Donauwörth (Rathausgasse 1, Zimmer 103, Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr; Freitag von 8.30 bis 13 Uhr). Das Programmheft liegt im Donauwörther Rathaus, in der Städtischen Tourist-Information, der Stadtbibliothek und allen bekannten Stellen zur Abholung bereit oder ist im Internet unter www.donauwoerth.de abrufbar. (dz)

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