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Mittelstetten

01.07.2019

Seit 125 Jahren beliebt in Mittelstetten

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4 Bilder
Gehört freilich dazu zu einer Feier mit Gästen: der Einzug der Vereine.
Bild: Kapfer

Die Feuerwehr Mittelstetten feierte am Wochenende mit dem ganzen Ort Geburtstag. Warum der Verein so populär ist.

 Es ist durchaus beeindruckend, wenn ein Verein ein 125-jähriges Jubiläum feiern darf. Wenn dieser jedoch auch noch in einem kleinen Dorf beheimatet ist, ist es umso bemerkenswerter. Die Freiwillige Feuerwehr Mittelstetten feierte am vergangenen Wochenende zusammen mit ihrem Patenverein, der Freiwilligen Feuerwehr Rain, ihr langes Bestehen. Der erste Kommandant Martin Heggmaier erklärte, wie sich eine Wehr in einer kleinen Gemeinde so gut halten kann: „Wir sind der einzige Verein im Dorf und ein Traditionsverein. Bei uns ist der Zusammenhalt super und wir haben einen richtig guten harten Kern.“ Mit dieser Truppe könne man durchaus einiges auf die Füße stellen, so Heggmaier weiter. „Es ist einfach so, dass sich bei uns keiner ausspart. Der Nachwuchs im Dorf, der bisher im richtigen Alter war, um bei der Feuerwehr mitzumachen, ist auch beigetreten. Das ist bei uns schon richtig gut, so können wir ohne Probleme eine sehr gute Wehr stellen“, betont der Kommandant stolz.

Existenziell wichtiges Engagement

Auch Rains Bürgermeister Gerhard Martin lobte die Mittelstettener und sorgte in seiner Funktion als Schirmherr der Veranstaltung für Kaiserwetter an allen drei Veranstaltungstagen, woran er auch in seinem Grußwort am Freitagabend erinnerte: „Meinen Schirm konnte ich zuhause lassen, den hätten wir an diesem Wochenende höchstens als Sonnenschirm gebrauchen können.“ Weiter hob Martin hervor, dass Rain in Mittelstetten einen kleinen, aber sehr aktiven Stadtteil habe.

Gefeiert wir mit dem Patenverein aus Rain

Auch Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler gratulierte der Wehr und verwies einmal mehr darauf, wie wichtig die Freiwilligen Feuerwehren sind: „Das kann man nicht genug wertschätzen, welche Arbeit unsere Feuerwehrleute leisten.“

Gefeiert wird in Mittelstetten freilich vor allem mit dem Patenverein aus Rain. Diese ist zahlreich erschienen und belegte auch mehrere Garnituren im vorderen Bereich des Zelts. Den guten Zusammenhalt der beiden Feuerwehren zeigte auch Bürgermeister Martin noch einmal auf: „Wer sich an das Patenbitten erinnert, der weiß, dass die beiden Vereine auch sehr gut und angemessen gemeinsam feiern können. Das ist eine gelebte Patenschaft. Die Rainer Kameraden mussten kaum überlegen, die Patenschaft für dieses Fest zu übernehmen.“

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