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Premiere

09.03.2015

Stadtpolitik und Lerchengesang

Eine Parodie auf die Parküberwachung mit automatischer Abbuchung der Verstöße lieferten Joachim Knüpfer als Tourist und Renate Brechenmacher als „Parkschatten“.
Bild: EBD

Gelungene Premiere für EBD-Starkbierfest

Der erste Starkbieranstich der Engagierten Bürger Donauwörth (EBD) hat gelungene Premiere gefeiert. Versprochen war neben dem Gerstensaft ein humorvoller Abend mit Sketchen, Kabarett und Blasmusik.

Überraschend war für die Verantwortlichen der EBD – angeführt von Hubert Gerstmeier –, dass die rund 160 Plätze im Saal der Gastwirtschaft Hoser nach vier Tagen bereits ausverkauft waren. Und die Besucher wurden nicht enttäuscht. Die Themen des Programmes bezogen sich auf die Stadt und ihre Akteure. Nach dem Anstich des Fasses durch Manfred Hofer, der es mit einem Schlag schaffte, wurde der erste Krug mit süffigem Gerstensaft der Bürgermeisterin Stefanie Musaeus gereicht.

Eingangs hatte EBD-Vorsitzender Andreas Kopton die Gäste begrüßt und um Nachsicht gebeten, wenn nicht alles reibungslos verlaufen würde. Doch dieses Hinweises hätte es gar nicht bedurft: Das gesamte Programm, mit Musikeinlagen der Donauwörther Stadtkapelle, lief flüssig durch. Zunächst kam der Einzug des Fastenpredigers Bruder Hans (Englschall) und seiner Assistenten Florian (Britzelmeir) und Michael (Öhlhorn). Nachdenklich, aber auch mit feinen Spitzen, wurden der Oberbürgermeister, der Stadtrat und die Verwaltung auf die Schippe genommen. In Bezug auf den Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler meinte der Prediger, er solle sich nicht so sehr dem „Lerchengesang“ hingeben.

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Eine Parodie auf die Parküberwachung mit automatischer Abbuchung der Verstöße lieferten Joachim Knüpfer als Tourist und Renate Brechenmacher als „Parkschatten“. Zuvor hatte Hubert Gerstmeier noch ein Gstanzl mit dem Text „Auf der Reichsstraße tags um halb drei – da ist doch kein Parkplatz mehr frei“ vorgetragen.

Ebenso kamen der Stadtbaumeister (Jürgen Zajitschek) und der Oberbürgermeister (Raimund Brechenmacher) vor, der sich alle Unzulänglichkeiten in der Stadt sofort notierte. Die anschließend in den Papierkorb geworfenen Notizen fanden dann die beiden Putzfrauen im Rathaus (Annette Kopton und Michaela Först-Hertweck) und interpretierten diese so: „Das können wir wegwerfen und den Gedanken verlieren.“

Alle Szenenpausen wurden stimmungsvoll von Josef Basting und seinen Blasmusikkollegen begleitet. Hubert Gerstmeier hatte noch einige spezielle Spitzen in seinen Gstanzln parat. (pm)

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