Newsticker

Bayerns Ministerpräsident Söder sieht Kampf gegen Corona in entscheidender Woche
  1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Teure Rechnung für Kauf von Gerät für Waffe

Rain/Nördlingen

17.04.2015

Teure Rechnung für Kauf von Gerät für Waffe

Gericht verurteilt jungen Mann

Ein junger Mann aus dem Lechgebiet hat sich über das Internet eine Laser-Zieleinrichtung für seine Soft-Air-Waffe bestellt – und dafür nun vom Amtsgericht in Nördlingen eine teure „Rechnung“ bekommen. Grund: Das Anbauteil, das der 19-Jährige im Ausland orderte, gilt in der Bundesrepublik als verbotener Gegenstand. Deshalb verstieß der Käufer gegen das Waffengesetz.

Das illegale Geschäft flog auf, weil der Zoll das Päckchen kontrollierte – und erkannte, dass die Zieleinrichtung für die Waffe, mit der Plastikkugeln verschossen werden, nicht erlaubt ist. Es folgten eine Strafanzeige und der Prozess vor Jugendrichter Gerhard Schamann. Der Angeklagte war geständig. Er sagte, er habe nicht gedacht, dass seine Bestellung in diesem Ausmaß strafbar wäre.

Staatsanwalt Hans-Peter Dischinger forderte eine Geldstrafe von 1500 Euro. Richter Schamann beließ es bei einer Summe von 1000 Euro. Jedoch spielten bei dem Urteil auch die Vorstrafen des jungen Mannes eine Rolle. Er war bereits wegen Körperverletzung belangt worden. (wwi)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren