1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Vom Frieden und von der Liebe

Benefizkonzert

28.12.2016

Vom Frieden und von der Liebe

Mit viel Beifall wurde der Staudheimer Jugendchor für sein weihnachtliches Benefizkonzert zugunsten des Vereins Elisa, Neuburg, belohnt. Mitglieder des Chors sind: Katrin und Teresa Braun, Alisa Böhm, Lena und Sofia Langer, Katharina und Martina Lindel, Josef Mair, Michaela Mayr, Regina Schmid und Celina Wilhelm.
Bild: Manfred Arloth

Der Jugendchor Staudheim, frisch gekürter Lachner-Kulturpreisträger, sang für kranke Kinder

Mit lang anhaltendem Beifall und reichlich Spenden zugunsten des Vereins Elisa bedankten sich die vielen Besucher eines weihnachtlichen Benefizkonzerts des Staudheimer Jugendchors in der Dorfkirche Sankt Quirin. Erstmals seit seiner Auszeichnung im Oktober präsentierte sich der Anton-Lachner-Kulturpreisträger auf diese Weise der Öffentlichkeit. Albert Braun, der musikalische Leiter, konnte sich zu Recht über die vokale und instrumentale Leistung seines Chors freuen, den er vor elf Jahren gegründet hat. Als Moderator des Abends fungierte Hans Schöffer.

„Hand in Hand“ war das Motto des abendlichen Konzerts einen Tag vor dem Heiligen Abend. Albert Braun hatte nämlich die Melodie „The rose“ von Amanda McBroom aus dem Jahr 1979 übernommen, sie neu getextet und mit folgendem Refrain versehen: „Darum reicht euch jetzt die Hände und stimmt fröhlich mit uns ein, dann ist Frieden in den Herzen, ja, dann kann erst Weihnacht sein.“

Zu Beginn hatte der Chor „Miteinander gehn“ und „Den Tag leg ich in deine Hand“ – beides stammt von Kathi Stimmer-Salzeder – stimmlich und instrumental beeindruckend gestaltet. Gleich eine Bemerkung zu den instrumentalen Solisten und Begleitern: Es sind folgende sieben Personen, die den Gesang des Chors – elf Sängerinnen und Sänger – gekonnt ergänzen: Albert Braun (Steirische Harmonika und Schlagzeug), Christa Braun (Klarinette, Klavier, Gitarre), Christa Wilhelm (Gitarre), Johannes Hieber (Kontrabass), Katrin Braun (Querflöte), Hans Schöffer (Trompete) und Teresa Braun (Klarinette). Dass der Chor bevorzugt religiöse Lieder singt, konnte man auch beim Lied „Singt ein Lied von Gott“ (Gott ist da) erkennen. Gediegen waren die instrumentalen Beiträge „Über- d’Schneid-Jodler“ (von Karl Edelmann), „Kripperlweis“ (Volksweise, Arr. Karl Edelmann), und ein Andachtsjodler (Volksweise aus Südtirol).

ecsImgBannerNewsletter250x370@2x-1315723864673274678.jpg

1990 hatte Gregor Linssen sein erstes Lied „Ein Licht in dir geborgen“ komponiert, das auf der Wahrnehmung von Sprache als musikalischem Ereignis basiert. In die Mitte des Weihnachtskonzerts hatte Albert Braun ein Gospel-Medley gestellt. Besonders diese „mit Herzblut“ gesungenen, schmissigen Beiträge „Rock my soul“, „Good news“ und „This little light of mine“ waren ein großartiger Genuss.

Das Lied „Zünd’ eine Kerze an, damit es Frieden werden kann“ forderte alle auf, die auf den Kirchenbänken bereitgestellten Kerzen in Gläsern zu entzünden. Gerne sangen alle beim abschließenden Lied mit, dessen erste Zeilen so lauten: „Und überm Stall, dem kloana Stall, da stand ein Stern. Und überall, wo’s finster war auf dieser Welt, da hat sein Licht die Welt erhellt.“ (Text und Melodie Enrico de Paruta). Das Ensemble gewährte mit dem Spiritual „Unser Herr ist da!“ eine wunderschöne christlich-musikalische Zugabe.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren