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Wandern

28.05.2015

Wallfahrer gehen nach Mariazell

Die gesamte Gruppe der Wallfahrer beim Beginn vor der Perchtoldsdorfer Pfarrkirche.
Bild: Kuno Leser

Der Donauwörther Alpenverein war wieder in Österreich

Der Donauwörther Alpenverein hat sich wieder mit einer 13-köpfigen Gruppe an der Fußwallfahrt von der Partnerstadt Perchtoldsdorf zu Österreichs bedeutendstem Wallfahrtsort zur „Mutter der Gnaden“ von Mariazell beteiligt. Vier Tage lang wanderten die insgesamt 204 Pilger auf dem jahrhundertealten Wiener Wallfahrtsweg über 100 Kilometer zum Marienheiligtum.

Herzlich wurden die Donauwörther bereits am Vortag in der Partnerstadt von Wallfahrtsorganisator Hans Vojtek und den Gastgeberfamilien begrüßt. Früh aufstehen hieß es an den folgenden Tagen, einmal längst vor dem Morgengrauen. Mal bei Sonne, mal bei Regen ging es über Wald und Flur durch die Ausläufer des Wienerwaldes.

Worte für den Weg von Papst Franziskus wie „Neu aufbrechen“, „Freude“ oder „Kirche sein“ waren die Losungen der diesjährigen Wallfahrt.

Gemeinsame Morgenandachten, erbauliche Gottesdienste und der tägliche Rosenkranz rückten den Wallfahrtsgedanken in den Vordergrund – und nicht die sportliche Leistung. Trotzdem galt der weit größere Teil des Tages dem gemeinsamen Wandern und dem freundschaftlichen Miteinander. Auch die Fröhlichkeit hatte ihren Platz; insbesondere bei der traditionellen „Kirta“, bei der es wieder viel Kurzweil gab mit mancher Episode und Anekdote zu den bisher stattgefundenen 49 Wallfahrten. Die Donauwörther Beiträge von Karl Blank und Kuno Leser fanden viel Beifall.

Als die Gruppe nach vier Tagen singend und betend in Mariazell einzog, waren beim Anblick der großartigen Basilika die Strapazen schnell vergessen.

Nach dem Abschlussgottesdienst wurden langjährige Wallfahrer geehrt. Von den Donauwörthern erfuhren heuer Gerda Volk für fünfmalige, Erich Müller und Klaus Stephan für fünfzehnmalige Teilnahme eine Würdigung. (dz)

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