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19.01.2017

Weniger Barrieren in Ebermergen

In der Bahnunterführung an der Badgasse/Schäfgasse in Ebermergen geht es eng zu.
Bild: Widemann

VdK: An Bahnbrücke soll Fußweg entstehen

In der Ortsdurchfahrt von Ebermergen soll am Übergang von der Bad- zur Schäfgasse im Bereich der Bahnbrücke ein abgegrenzter Weg für Fußgänger eingerichtet werden. Das schlägt der Sozialverband VdK im Rahmen der Aktion „Weg mit den Barrieren“ vor.

Bislang endete an beiden Seiten des historischen Brückenbauwerks der Gehweg. Fußgänger müssen auf die Fahrbahn wechseln. Somit gebe es keinen geschützten Durchgang für Fußgänger, gerade solche, die in ihrer Mobilität eingeschränkt seien, merkt der VdK an. Das Verkehrsaufkommen an dieser Stelle sei hoch, daher bestehe Handlungsbedarf. Abhilfe könnte geschaffen werden, indem von der 5,70 Meter breiten Straße ein etwa ein Meter breiter Fußweg abgegrenzt wird – entweder durch ein Geländer oder durch einen erhöhten Weg. Der Verkehr könnte dann nur noch einspurig durch die Unterführung laufen.

Bei einem Rundgang durch das Dorf nahm eine Delegation auch noch weitere Punkte in Augenschein, an denen Gehbehinderte Probleme haben.

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Die Verbesserungsvorschläge unterbreitete Helmut Götz, Berater für Barrierefreiheit des VdK-Kreisverbands Donau-Ries. Götz regte ein Abschrägen von Gehwegkanten an verschiedenen Stellen an: im Bereich der Linde, am Fußweg neben dem Reisbach zum Bahnweg hin und im Reismühlenweg. Hindernisse machte Götz zudem am Eingang zum Kindergarten, am Schützenheim, an der TSV-Turnhalle (an dieser soll demnächst der Eingangsbereich neu gestaltet werden), an der Filiale der Volks und Raiffeisenbank sowie an der Kirche aus. Der VdK informierte Vertreter der betroffenen Vereine beziehungsweise Institutionen.

„Ich glaube, der VdK-Ortsverband hat hier einen guten Betrag zur Initiative ’Weg mit den Barrieren’ geleistet“, bilanzierte der Vorsitzende Wilhelm Falch. (dz)

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