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Neue Asylunterkunft in Rain: Das Miteinander gut regeln!

Kommentar Von Barbara Würmseher
22.09.2022

Erneut steht eine Asylbewerberunterkunft in Rain zur Debatte. Bis zu 25 Menschen sollen dort Obdach finden.

Im Herzen der Stadt Rain soll also ein neues Asylbewerberheim entstehen – für bis zu 25 Menschen, wenn es nach dem Investor geht. Fast meint man sie da schon zu hören, die skeptischen Stimmen aus der Bürgerschaft hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand. Immer wieder geht es in solchen Fällen ja vor allem um die Frage, ob diese Männer, Frauen, Kinder aus fremden Kulturen zu unserer Gesellschaft passen, ob sie sich integrieren, oder ob dort nicht vereinbare Gegensätze aufeinandertreffen und in der Enge einer Zwangs-Wohngemeinschaft Konflikte vorprogrammiert sind. Rain ist da ja auch nur ein Beispiel für diese Diskussion, die andernorts nicht anders geführt wird. Die Einrichtung eines Flüchtlingsheims in einer Wohnsiedlung in Rain hatte im Frühjahr 2016 aus ebendiesen Gründen für Unruhe gesorgt.

Hat sich seitdem etwas verändert? An der Scheu vor dem Unbekannten, dem Fremden? Haben wir vielleicht aus dem Umgang mit den Schutzsuchenden aus der Ukraine gelernt, denen wir mit einer viel freundlicheren Willkommenskultur begegnet sind?

Fest steht, dass sich in Rain die Wogen von damals geglättet haben. Mögen sich auch Nachbarn der großen Gemeinschaftsunterkunft durch manche Gepflogenheit gestört fühlen, mag auch eine gewisse Scheu voreinander nicht gänzlich abgelegt werden, so darf man doch von insgesamt friedlicher Koexistenz sprechen. Die Polizei bestätigt das. Vieles ist Normalität geworden. Toleranz ist ohnehin im menschlichen Miteinander immer die notwendige Basis.

Was sich nicht verändert hat, ist die Not, die Menschen antreibt, ihre Heimat zu verlassen und auf der Flucht ins Ungewisse ihr Leben zu riskieren. Unverändert ist auch unsere humanitäre Pflicht zur Hilfsbereitschaft. Genauso wenig hat sich aber auch der Anspruch der Bevölkerung auf transparente Information gewandelt. Das Landratsamt als zuständige Behörde tut gut daran, die Bürger frühzeitig ins Boot zu holen, wenn Fakten geschaffen werden. Und es muss auch dann seine Verantwortung wahrnehmen, wenn es im Alltag gilt, das herausfordernde soziale Miteinander zu regeln.

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