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  3. Tapfheim: Ahnenforscher aus ganz Deutschland zu Gast in Tapfheim

Tapfheim
30.08.2022

Ahnenforscher aus ganz Deutschland zu Gast in Tapfheim

Anfang September findet in Tapfheim der deutsche Genealogentag statt. Zahlreiche internationale Gäste werden sich diese Taschen mit Infomaterial und Publikationen füllen.
Foto: Ulrich Wagner

Das erste Septemberwochenende steht in Tapfheim ganz im Zeichen der Ahnenforschung. Was beim 72. Deutschen Genealogentag geboten ist.

Manfred Wegele aus Tapfheim ist der wohl bekannteste Familienforscher in Bayern. Er hat die „Lust auf die Vergangenheit“ zu seiner Leidenschaft gemacht. Er liegt damit im Trend, denn die Suche nach den eigenen Vorfahren findet immer mehr Anhänger. Wegeles Engagement erhält nun eine bisher nie dagewesene Anerkennung: Der 72. Deutsche Genealogentag findet von Freitag, 2. September, bis Sonntag, 4. September, in Tapfheim statt.

Erstmals in der langen Geschichte des Treffens kommen die internationalen Teilnehmer in ein Dorf: Bielefeld, Gotha, Dresden, Augsburg, Wien – die Reihe der bisherigen Veranstaltungsorte ließe sich mit namhaften Städten fortführen. „Das ist eine große Ehre“, sagt Wegele, „aber auch eine Herausforderung“. Um das Event unter dem Motto „Nordschwaben – Leben ’im Krater’ und am großen Fluss“ vorzubereiten, musste er an seine Leistungsgrenze gehen. Wochen und Monate liegen hinter Wegele, in denen er zu nichts anderem als dem Genealogentag in seiner Heimatgemeinde Zeit fand.

Manfred Wegele betreibt seit vielen Jahren Ahnenforschung. Jetzt hat er den Deutschen Genealogentag nach Tapfheim geholt.
Foto: Ulrich Wagner

„Das Interesse an der Ahnenforschung ist enorm“, sagt Wegele. Lange Zeit, vor allem nach dem Kriege, habe kaum jemand etwas mit der Ahnenforschung zu tun gehabt. Das habe sich in den 90er-Jahren geändert, „und in den letzten zehn Jahren ist ein regelrechter Boom entstanden“. Durch das Internet habe die Recherche eine neue Dimension erreicht. „Es gibt übrigens auch viele junge Menschen um die 20 Jahre, die sich meist eher sporadisch neben dem Beruf oder dem Studium um die Vergangenheit kümmern.“

Wegele selbst ist vor 30 Jahren zum Ahnenforscher geworden: Sein Vater hatte zwölf Geschwister, er selbst 27 Cousins und Cousinen. Deren Namen und Daten hatte er zusammengeschrieben. Das allein sei schon ein „Mordsakt“ gewesen. Dann habe er immer weitergeforscht und schließlich später anderen Interessierten geholfen.

Was erwartet die Teilnehmer beim deutschen Genealogentag in Tapfheim?

In der Grundschule in Tapfheim werden nun Genealogen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erwartet, zusätzlich aus sieben anderen Nationen. Eigentlich hätte die Veranstaltung in Tapfheim bereits vor zwei Jahren stattfinden sollen, doch die Corona-Pandemie machte alle seinerzeitigen Pläne zunichte.

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Eine Auswahl der Publikationen von Manfred Wegele aus Tapfheim zum Thema Ahnenforschung.
Foto: Ulrich Wagner

Was passiert nun aber beim Genealogentag? Das Programm reicht von einer Ausstellung bis hin zu Vorträgen, beispielsweise von Dr. Ottmar Seuffert um die Hexenprozesse in Donauwörth oder Gudrun Reißer über die „Gedenktafeln für die Gefallenen und Ausgezeichneten der Napoleonischen Kriege im politischen Kontext“. Erich Bäcker spricht über das Kriegsende in Donaumünster-Erlingshofen, Cathrin Hermann über die Rolle Donauwörths im Dreißigjährigen Krieg. „Wir haben zahlreiche weitere lokale Referenten“, berichtet Wegele. Zu den Vorträgen sei eine Online-Anmeldung notwendig.

Kostenlose Ausstellung in der Tapfheimer Schule

Dagegen sei die Ausstellung in der Schule frei und ohne Vorab-Buchung zugänglich. Software-Entwickler, Verlage, Fachinstitute und Ahnenforscher bieten dabei ihre Dienste an, um erfolgreich nach den eigenen Wurzeln zu suchen. Samstag und Sonntag ab acht Uhr besteht hierfür die Gelegenheit.

Einst war Wegele einer von wenigen, die sich für Genealogie interessierten. Mittlerweile aber sei es in der Region ein regelrechter Trend geworden. Der Landesverein für Familienkunde, den Wegele im Jahr 2000 übernahm, zählte seinerzeit noch 160 Mitglieder, heute sind es 590. „Die Szene ist stetig gewachsen“, freut sich Wegele. Gut möglich, dass sich durch den Genealogentag am Wochenende neue Interessierte finden. Wenn ihnen Wegele erzählt, dass er selbst herausgefunden hat, dass er Vorfahren wie Goethe, Rudolf Diesel, Robert Bosch und sogar den dänischen Kronprinzen habe, dann könnte dies für den einen oder anderen ein Anreiz sein, selbst einmal seinen Stammbaum zu erstellen.

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