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Sonderausstellung

01.04.2009

Ammerseebahn: Sogar zwei Urenkel des Oberbauleiters waren schon da

Sogar zwei Urenkel des damaligen Oberbauleiters waren schon da: Aufgrund des großen Publikumsinteresses wurde die Jubiläumsausstellung "111 Jahre Ammerseebahn Mering-Weilheim" verlängert. Es gibt noch eine Möglichkeit, die Sonderschau im Meringer Heimatmuseum zu besichtigen.

Mering (jojo) - Sogar zwei Urenkel des damaligen Oberbauleiters waren schon da: Aufgrund des großen Publikumsinteresses wurde die Jubiläumsausstellung "111 Jahre Ammerseebahn Mering-Weilheim" verlängert. Am kommenden Sonntag, 5. April, sowie am Ostermontag, 13. April, haben Besucher von 14 bis 17 Uhr noch ein Mal die Möglichkeit, die Sonderschau im Meringer Heimatmuseum zu besichtigen.

Viele Schaulustige drängten sich am Eröffnungswochenende im Rahmen des Meringer Kunst- und Kulturfrühlings sowie an den beiden darauf folgenden Sonntagen vor den Vitrinen und Schautafeln. Historische Dokumente und Fotografien sowie Zuggarnituren im Modell berichten von mehr als einem Jahrhundert entlang der 55 Gleiskilometer zwischen Mering und Weilheim. Auch Kurzfilme werden gezeigt. Bei ihren monatelangen Recherchen stießen die Organisatoren Wolfgang Wrba, Erwin Kotzur und Alwin Reiter auf viele Geschichten und Anekdoten und kontaktierten auch einige Zeitzeugen.

Ein ganz besonderer Besuch kam am vergangenen Wochenende mit Nachfahren des Oberbauleiters der Ammerseebahn Georg Hennch (1839 - 1919) in die Ausstellung. Zwei Urenkel mit ihren eigenen Enkeln besichtigten vor Ort das gelungene Werk ihres Vorfahren. Viele Bauwerke im Bahnbereich zeigen die Handschrift von Georg Hennch. Auch die Augsburger Lokalbahn entstand unter seiner Bauleitung, in Nürnberg war er für den Umbau des Hauptbahnhofes und des Rangierbahnhofes zuständig. Auch mit dem Bau schwieriger Tunnel und Brücken beauftragte man den tüchtigen Baumeister. In Nürnberg wurde Georg Hennch als Höhepunkt seiner Karriere auch Eisenbahndirektor. In Augsburg und Nürnberg sind Straßen nach ihm benannt. Nach Ablauf des Osterwochenendes geht die Sonderschau wie geplant als Wanderausstellung nach Egling, Geltendorf, Utting und Peißenberg.

Die Ausstellung ist am Palmsonntag, 5. April, und Ostermontag, 13. April, von 14 bis 17 Uhr im dritten Stock der Schlossmühle (Seiteneingang) zu sehen. Auch ein Aufzug steht zur Verfügung. Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

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