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Volleyball

26.02.2018

Die Leistung schwankt zu stark

Die Volleyballdamen des TSV Friedberg – hier Tereza Naglova bei der Annahme – schafften es nicht, die erhofften drei Punkte aus Esting zu entführen. Am Ende musste sich Friedberg 2:3 geschlagen geben und schwebt immer noch in höchster Abstiegsgefahr.
Bild: Peter Kleist

TSV-Damen haben in Esting schon den Sieg vor Augen, müssen sich dann aber noch im Tiebreak geschlagen geben. Wie es nun im Abstiegskampf aussieht

Hoch motiviert fuhren Alex Wiskirchen, Adrian Lauer und ihr Team nach Esting. Sie hatten einen kompletten und vor allem auch einsatzbereiten Kader im Gepäck, ein Novum in der laufenden Regionalliga-Saison. Doch das Ergebnis entsprach nicht den Wünschen und Hoffnungen der Friedbergerinnen.

Die Woche über wurde gut trainiert, sehr zur Zufriedenheit des Trainergespanns. Man hatte sich nahezu ideal auf das bevorstehende Match einstellen können. Jeder Spielerin war klar, worum es ging – in den letzten vier Begegnungen müsste mit vollem Einsatz gespielt werden, nur so kann der drohende Abstieg noch abgewehrt werden.

Und Friedberg startete mit „full Power“. Dank guter Aufschläge von Yvonne Selg ging der TSV mit 5:1 in Führung und baute diese auch immer weiter aus. Seitens der Gastgeber kam kaum Gegenwehr, sodass der erste Satz in knapp 15 Minuten mit 25:14 gewonnen wurde.

Fast verblüfft wechselte man die Seiten. „Glaubt nicht, dass es so weiter geht. Da kommt jetzt auf jeden Fall was zurück, so einfach, wie es jetzt aussieht, wird es niemals werden“, warnte Wiskirchen sein Team. Und er sollte Recht behalten. So sehr, wie Esting den ersten Satz verschlafen hatte, so wach waren sie nun. Friedberg reagierte viel zu spät auf den Estinger Kampfgeist. Nach einem 7:15-Rückstand begann die eigentlich schon fast phänomenale Aufholjagd zu spät. Mit einer sich zusehends steigernden Theresa Náglová arbeitete sich Friedberg noch auf ein 20:22 – doch das reichte nicht. Mit 22:25 wurde der Satz verloren.

Doch immerhin gelang es, diesen Schwung in Satz drei mitzunehmen. Diesmal brachte auch ein kleiner Rückstand von drei Zählern das Team nicht ins Straucheln. Gekrönt wurde diese Leistung durch eine grandiose Aufschlagserie von Bianca Peter, die beim Stand von 19:19 nacheinander sechs „Geschosse“ ins gegnerische Feld donnerte – und den Satz mit 25:19 beendete. Ein Punkt war somit schon sicher auf dem TSV-Konto, drei in greifbare Nähe gerückt.

Doch so einfach gab sich Esting nicht geschlagen – zumal die Gäste auch kräftig mithalfen. Esting erhöhte den Druck, Friedberg wirkte mutlos und zu wenig dynamisch. Auch mehrere Wechsel und beide Auszeiten halfen nichts und so musste nach einem ernüchternden 10:25 der Tiebreak entscheiden. Und auch hier erwischten die Gastgeber den besseren Start und holten sich letztlich mit 15:10 den 3:2-Sieg.

Da auch der direkte Tabellennachbar aus Erlangen einen Punkt erringen konnte, bleibt die Situation unverändert. Nach wie vor ist noch alles offen und sogar der direkte Ligaerhalt ist noch drin für Friedberg. Dazu müssten allerdings alle Spiele ohne Punktverlust gewonnen werden und der derzeitige Siebte, Bamberg, dürfte keinen Punkt mehr machen. Ob diese Möglichkeit realisierbar bleibt, wird sich am nächsten Wochenende zeigen, wenn der TV Erlangen in der TSV-Halle zu Gast sein wird.

Friedberg Bender, Hanakam, Kehr, Náglová, Peter, Reinhart, Rudolf, Sauter, Sandru, Selg, Steidl.

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