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Digitales Rathaus: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Tom Trilges
Kommentar Von Tom Trilges
15.01.2020

Bei der Digitalisierung von Bürgerservices darf man nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen. In Aichach-Friedberg gibt es noch viel zu tun.

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Das gilt für die Digitalisierung von Bürgerangeboten ganz besonders. Denn einerseits kämpfen die Kommunen noch immer mit Problemen wie dem Fehlen von schnellem Internet oder einer gewaltigen Menge an Funklöchern, andererseits sollen sie bis 2022 fast alle Angebote für Bürger online zur Verfügung stellen.

Zunächst Funklöcher stopfen und schnelles Internet garantieren

Wichtiger, als eher selten abgerufene Services krampfhaft in den kommenden beiden Jahren im Internet bereitzustellen, wäre eine Priorisierung: Zunächst sollten die grundlegendsten Mängel endlich beseitigt werden, sodass eine ausreichende digitale Infrastruktur vorausgesetzt werden kann. Unter diesen Umständen wäre es realistisch, die wirklich wichtigen und nachgefragten Services unkompliziert online anzubieten.

Im vorerst letzten Schritt dann – und bis der überall erfolgen kann, werden sicher deutlich mehr als zwei Jahre vergehen – ist dann ein vollumfänglich digitales Rathaus von daheim aus denkbar. Dies ist beliebig ausdehnbar – zum Beispiel auf die Bereiche Parken und Schulen beziehungsweise Kindergärten. Die Bürger werden die Angebote zahlreich nutzen – dafür müssen sie aber auch praktisch sein.

Lesen Sie dazu auch den Artikel von Ute Krogull: So gut kommt man in Aichach-Friedberg schon mit der Maus ins Rathaus

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