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Zavadil-Cup

13.06.2017

Ein Turniersieg für den TC Friedberg

David Eichenseher vom TC Friedberg gewann den Zavadil-Cup in der Klasse U12 männlich. Im Finale schlug er Beppo Helmensdorfer mit 6:4 und 6:2.
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David Eichenseher vom TC Friedberg gewann den Zavadil-Cup in der Klasse U12 männlich. Im Finale schlug er Beppo Helmensdorfer mit 6:4 und 6:2.
Bild: Peter Kleist

In der Klasse U12 darf sich David Eichenseher über einen schönen Erfolg freuen. Heute geht es mit den Mädchen der U16 los und auch eine Nummer Eins greift ein.

Hochbetrieb herrschte auch am gestrigen Montag auf der Anlage des TC Friedberg – beim Zavadil-Cup waren nahezu alle Altersklassen mit Ausnahme der U9 und der U16 weiblich im Einsatz. Der gastgebende TC Friedberg und sein Jugendleiter und Trainer Jiri Zavadil durften sich nicht nur über das gute Wetter und den reibungslosen Ablauf freuen, sondern auch über einen Turniersieger aus den Reihen des TC Friedberg. David Eichenseher gewann die Konkurrenz der U12 in einem hochklassigen Endspiel gegen Beppo Helmensdorfer vom TC Lindau mit 6:4 und 6:2.

Es war ein tolles Endspiel und es war beeindruckend zu sehen, mit welch tollen Schlägen sich die beiden Zwölfjährigen bei schwüler Witterung über den Platz hetzten. Das bessere Ende hatte schließlich der Friedberger verdienermaßen für sich. David Eichenseher hatte zudem im Halbfinale schon wesentlich mehr zu kämpfen gehabt, als sein Konkurrent. Während sich Helmensdorfer, der zwei Leistungsklassen höher spielt als Eichenseher, glatt mit 6:0 und 6:0 gegen den Inninger Enrico d’Almeida durchsetzte, musste sich Eichenseher in einem TCF-internen Duell mit Patrick Link deutlich mehr anstrengen. In einer Neuauflage des Finales bei den schwäbischen Meisterschaften in Bad Wörishofen setzte sich diesmal Eichenseher mit 7:5 und 7:5 durch. Bei den „Schwäbischen“ hieß der Sieger noch Patrick Link. „Die beiden trainieren zusammen, hier und im Bezirkstraining, die kennen sich gut“, meinte Jiri Zavadil.

Im Halbfinale der U11 männlich trafen Tim Rajweksi aus Mering und Samuel Braun vom TC Friedberg aufeinander. Braun siegte mit 6:1 und 6:3, verlor dann aber das Finale gegen Lieven Mietusch vom TC Seefeld mit 1:6 und 5:7. Bei der männlichen U14 kam für den Friedberger Lukas Rieber das Aus im Viertelfinale. Er unterlag der Nummer eins Lucas Deliano (Vilsbiburg) glatt mit 0:6 und 0:6.

Es gab auch die eine oder andere kuriose Begebenheit. So wurde TCF-Präsident Stephan Pasdera in seiner Funktion als Oberschiedsrichter auf den Platz gerufen. „Bei allem hin und her, ob der Ball nun gut war oder nicht, haben die beiden Kontrahenten dann glatt vergessen, wie es eigentlich steht“, so Pasdera mit einem Schmunzeln.

Auch nette Szenen am Rande waren zu beobachten. So richtete Barbara Böhm von Luitpoldpark München ihrer Teamkollegin Julia Rehberg noch die Haare, ehe es auf den Court ging. „Wir waren letztes Jahr auch schon hier, das ist ein schönes Turnier auf einer tollen Anlage“, meinte Barbara Böhm. „Allerdings war’s letztes Jahr ziemlich kalt und ungemütlich“, erinnerte sich die Münchnerin. Die beiden Vereinskolleginnen könnten übrigens frühestens im Finale aufeinandertreffen.

Am heutigen Dienstag greift bei der U21 weiblich auch die an eins gesetzte Maria Schneider von Schwaben Augsburg ins Geschehen ein und die Mädchen der U16 beginnen mit ihrem Turnier. Bei der männlichen U21-Konkurrenz scheiterte Niklas Geßlein vom TC Friedberg an der Nummer eins Charly Zick (Luitpoldpark München) mit 1:6 und 2:6, während Dean Thurner (TCF) mit 6:1 und 6:3 gegen Rico Gaiser (STG Geroksruhe) gewann. Das Spiel von Noah Thurner gegen Michael Sperl (Luitpoldpark) war bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht beendet. Die Spiele am Dienstag beginnen um 10 Uhr.

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