Newsticker

Steigende Infektionszahlen: Bundesregierung spricht für ganz Belgien eine Reisewarnung aus
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Eindrucksvolle Mahnung in der Stadtpfarrkirche

Friedberger Musiksommer

30.06.2009

Eindrucksvolle Mahnung in der Stadtpfarrkirche

Schon im Vorjahr wurde es für die Staatskapelle Halle bei Bruckners "Achter" eng in der Friedberger Stadtpfarrkirche St. Jakob. In diesem Jahr wird es noch enger. Denn für "Die Schöpfung" von Joseph Haydn gastiert zusätzlich der Monteverdi-Chor aus Hamburg.

Staatskapelle Halle Hervorgegangen ist sie aus der 2006 abgeschlossenen Fusionierung des Orchesters des Opernhauses Halle und des Philharmonischen Staatsorchesters Halle. Seit 1. April 2008 ist Karl-Heinz Steffens Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Staatskapelle Halle. Mit der Staatskapelle Halle - ein Sinfonieorchester und Orchester für Oper und Ballett - ist eines der größten deutschen Orchester entstanden. Das Konzertrepertoire reicht vom Barock bis zur Gegenwart. Das 150 Musiker starke Orchester bekam für seine nationalen und internationalen Gastauftritte viel Anerkennung.

Monteverdi-Chor Er zählt zu den renommiertesten deutschen Chören. Organisatorisch ist der Chor in die Akademische Musikpflege der Universität Hamburg integriert. Das vielseitige Repertoire der Hamburger umfasst die gesamte Palette der Chormusik von der Renaissance bis zur Gegenwart. Richtungweisende Schallplatten- und CD-Aufnahmen, von denen etliche mit Preisen ausgezeichnet wurden, und zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben machten den Chor international bekannt. Konzertreisen führten den Monteverdi-Chor Hamburg in fast alle Länder West- und Ost-Europas, in den Vorderen Orient, in die USA, nach Mittel- und Lateinamerika, Süd-Ost-Asien, China und Australien. Im August 1994 übernahm der Leipziger Dirigent und Konzertsänger Gothart Stier die künstlerische Leitung des Monteverdi-Chores.

Gesangssolisten sind:

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Michael Dries (Bass) bekam 1997 sein erstes Engagement am Staatstheater Wiesbaden. Auf der Suche nach weiteren Entfaltungsmöglichkeiten folgten die Theater in Augsburg, Düsseldorf und schließlich Innsbruck. Er gastierte auch an der Bayerischen Staatsoper und an den Städtischen Bühnen Köln. Mittlerweile singt Michael Dries nun auch Partien aus dem Heldenbaritonfach.

Susanna Pütters (Sopran) studierte Kirchenmusik und Gesang. Ihrer ersten Bühnenrolle 1991 am Bremer Theater folgte ein vierjähriges Engagement am Tiroler Landestheater in Innsbruck. 1996 erhielt sie den Preis der Deutschen Oper Berlin beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Seit 1997 ist Susanna Pütters festes Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig.

Nicholas Sales (Tenor) ist gebürtiger Engländer. Seit 2006 gehört er fest zum Ensemble des Opernhauses Halle. Dort sang er bereits den Grimialdo (Rodelinda), Arturo (Lucia di Lammermoor), Tamino (Die Zauberföte), den Sänger (Rosenkavalier) und Lurcanio (Ariodante). Aufgetreten ist er auch schon bei einer Sondervorstellung im neu restaurierten Teatro La Fenice in Venedig. 2003 hatte Sales die Ehre, die drei Tenöre, Luciano Pavarotti, Placido Domingo und José Carreras zu treffen und für sie zu singen.

Einführung Vor dem Konzert wird eine Einführung geboten. Dafür steht mit Klaus Rainer Schöll, dem ehemaligen Leiter der Bühnen- und Konzertabteilung des Schott-Verlages, am Freitag, 10. Juli, von 18.30 bis 19 Uhr im Rathaussaal ein Kenner zur Verfügung.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren