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Konzert

25.11.2017

Ermutigende Gospels und ein Hausputz für die Seele

Acht Gospels : Mal schwungvoll, mal ruhig und andächtig – präsentierten 31 Sänger und Sängerinnen der EmmausVoices mit ihrer Chorleiterin Sabine Siebels und einem dreiköpfigen Orchester in der Kissinger Emmauskirche.
Bild: Heike Scherer

Die EmmausVoices begeistern am Buß- und Bettag in der Kissinger Kirche

Mit leisen Klängen am Chimes deutet Matthias Rehse den Flug des Adlers an, bevor der Chor zu singen beginnt. „Auf den Schwingen des Adlers hebst du mich in die Höhe“, fängt der ermutigende Gospel „On Eagle’s Wings“ an, den die EmmausVoices wieder in ihrem Programm haben.

Nicht nur der Text ist hoffnungsvoll, auch die ruhige, verträumte Melodie geht zu Herzen. Bei seinem jährlichen Konzert am Buß- und Bettag präsentierte der Kissinger Gospelchor EmmausVoices acht verschiedene Gospels. Es war eine Mischung ruhiger und schwungvoller Lieder, die ein dreiköpfiges Orchester begleitete. Der lang anhaltende Beifall zeigte, dass die Besucher begeistert waren. Die herrliche Musik und die Mut machende Predigt von Steffen Schubert hätten gerne noch mehr Zuhörer verdient.

In schwarzer Kleidung mit hellroten Schals oder Krawatten betraten die 24 Sängerinnen und sieben Sänger, die Sabine Siebels aus Königsbrunn seit sechs Jahren leitet, singend den Kirchenraum. Die weiblichen Stimmen seien gut besetzt, männliche Verstärkung könne sie gerne noch gebrauchen, verriet die Chorleiterin. Hervorragend begleitet wurde der Chor durch Dierk Sartor am E-Piano, Lothar Bänfer am Bass und Matthias Rehse an der Percussion. Mit dem sehr anspruchsvollen Gospel „Praising Song“, bei dem die weiblichen Stimmen sehr hoch singen mussten, forderten sie die Zuhörer auf, Gott anzubeten und die Freude laut zu zeigen. „Buße ist keine Strafe, sondern bedeutet Veränderung, Umdenken oder Umkehr. Jeder hat das Recht, besser zu werden“, erläuterte Pfarrer Steffen Schubert die Bedeutung des Feiertages. Die Bußzeit sei eine innere Vorbereitung, sozusagen ein Hausputz für die eigene Seele. „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen“, habe bereits Jesus gesagt. Niemand muss anklopfen, die Tür steht offen, kommt herein, sangen die EmmausVoices im Gospel „No Need to Knock“. Der Kissinger Chor hat einen großen Einzugsbereich. Die Teilnehmer kommen auch aus Augsburg oder Mering, um hier mitzuwirken. Franzi Rosenhammer aus Hochzoll ist beispielsweise seit drei Jahren dabei und schätzt vor allem die abwechslungsreichen Lieder, die Chorleiterin Sabine Siebels aussucht. Uschi Bolz ist von Anfang an begeistert dabei. „Das Singen vereint und öffnet das Herz. Nach jeder Probe schwebe ich. Lieder und Texte beschäftigen mich noch eine Weile, bevor ich einschlafen kann“, schwärmt sie.

Die EmmausVoices proben 14-tägig am Dienstag ab 19.45 Uhr in der Schulstr. 2d. Beim Sonntagsgottes-dienst am 17. Dezember um 10 Uhr werden die Sängerinnen Franzi Rosenhammer und Sabine Koller Duette zum Besten geben.

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