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Soziales

26.03.2020

Erster Integrationszirkel für Familien

Vertreter vieler sozialer Einrichtungen wollen Migranten in Kissing besser einbinden

Viele Themen wurden beim ersten Kissinger Integrationszirkel zum Thema Familien angesprochen. Bei dem Treffen in Kissing, das noch vor den Ausgangsbeschränkungen stattfand, haben sich Fachkräfte aus Bildung und Verwaltung sowie Ehrenamtliche, die gerade bei der Integrationsarbeit mit und für Kinder eine herausragende Rolle spielen, ausgetauscht. Eingeladen hatte Bürgermeister Reinhard Gürtner, der die Veranstaltung moderierte.

Der Einladung waren Sprecher aller Fraktionen des Gemeinderates gefolgt, die Schulleiterinnen der Grundschule und Mittelschule Annika Lauter und Christine Teuber, die Flüchtlings- und Integrationsberatung der Diakonie Herr Mayer, die Kindergartenleiterinnen Manuela Mrasek und Robin Fuller mit ihren Mitarbeiterinnen, Lehrkräfte und Jugendsozialarbeit der Mittelschule. Dazu kamen die Leiterin der Ausländerbehörde Simone Losinger, zuständige Mitarbeiterinnen aus der Freiwilligenagentur Marina Lovric und dem Jugendamt Nina Sindona, die beiden Ehrenamtlichen Marion Schaller und Sabine Theymann-Hauck sowie die Ehrenamtsbeauftragte der Gemeinde Kissing Carola Weiss, die Asyl- und Integrationsbeauftragte Petra Hamberger, Elisabeth Arnold vom Familienstützpunkt Süd und Stefanie Jahn von Koki, dem Netzwerk frühe Kindheit im Landkreis.

Seit 2015 habe sich der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in Kissing deutlich erhöht. Das liegt sowohl an der Zuweisung von Geflüchteten in die Gemeinde als auch an der wachsenden Zahl der EU-Migranten. Seitdem gelte es, diese Menschen sowohl in das deutsche System von Kita, Schule und Arbeit als auch in das Gemeindeleben einzubinden. Mittlerweile leben in den Unterkünften in Kissing auch Familien mit Migrationshintergrund, die mal mehr und mal weniger Unterstützung benötigen.

Erster Integrationszirkel für Familien

Der Integrationszirkel fand auf Anregung der Asyl- und Integrationsbeauftragten Petra Hamberger statt, die sowohl in den Kindergärten als auch in den Schulen Ansprechpartnerin ist und die steigenden Herausforderungen beobachtet. Die Idee eines Austausches mit dem Ziel, Lösungsstrategien zu entwickeln, fand großen Anklang. Das Treffen verlief äußerst konstruktiv und mit vielen Erkenntnissen und Ergebnissen. Themenfelder, wie interkulturelle Unterschiede bei der Erziehung, Traumata bei Kindern und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit wurden diskutiert.

Es wurden erste Ideen entwickelt, deren Umsetzung zeitnah startet.

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