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Geburtshilfe Friedberg: Eltern Sicherheit geben

Kommentar Von Mareike König
20.11.2018

Zwar ist die Bundespolitik für viele Probleme in den Kreißsälen auf dem Land verantwortlich. Trotzdem können die Träger mit eigenen Ideen gegensteuern.

Mit der Gesundheitspolitik ist es so eine Sache: Sie wird in Berlin entschieden – die Konsequenzen tragen aber auch ländliche Regionen. Seit Jahren ist unser System so ausgelegt, dass sich medizinische Schwerpunktzentren herausbilden, die h entsprechend gefördert werden. Das hat auch seinen Vorteil: Durch diese Konzentration ist medizinische Spitzenversorgung möglich. Die Kehrseite ist allerdings: Das System wird instabiler. Gibt es in einem Haus Probleme, wirkt sich das gleich auf extrem viele Menschen aus. Bis die Bundespolitik Fehlanreize im System ausmerzt, müssen die Träger eine Lösung finden.

Aichach-Friedberg hat mit seinem Förderprogramm, das die Geburtshilfe mit einer Viertelmillion unterstützt, einen ersten Schritt getan. Das Modell, das Klinikchef Kazmierczak nun vorgeschlagen hat, könnte ein zweiter sein. Denn das Nachwuchsproblem im medizinischen Bereich wird nicht einfach verschwinden. Es muss eine Lösung her, die langfristig funktioniert. So dass werdende Mütter und Fachkräfte nicht mehr alle paar Monate bangen müssen, sondern sich auf das konzentrieren können, worum es eigentlich geht: ein gesundes Baby zur Welt zu bringen.

Lesen Sie hierzu den Artikel: Wird es jetzt eng auf der Friedberger Geburtsstation?

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