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12.07.2010

Im Krankenhaus surfen Patienten drahtlos im Internet

Bobingen Das Krankenhaus in Bobingen wird für seine Patienten Abschnitt für Abschnitt komfortabler. Der westliche Teil des Gebäudekomplexes wird derzeit saniert und modernisiert. In diesem Bettentrakt hatten die Zimmer noch älteren Standard. Inzwischen ändert sich dies rasch. Rund eine Million Euro haben die Wertachkliniken dazu schon investiert.

Jedes Patientenzimmer mit eigener Nasszelle

"Dieser Umbau schließt den ersten von drei Bautakten ab und dauerte etwa sechs Monate", berichtet Jochen Schams, Leiter des Bereichs Wirtschaft, Technik und Bau an den Wertachkliniken. Während der Krankhausbetrieb reibungslos aufrecht erhalten wurde, seien in drei Stockwerken inzwischen bereits 14 Zimmer neu gestaltet worden.

Im Gegensatz zu früher hat nun jedes Patientenzimmer eine eigene Nasszelle. Großzügige Versorgungsräume und Räume für Ärzte und Pflegepersonal wurden eingerichtet. Und ab Oktober soll zusätzlich in den neuen Räumen eine kostenfreie WLAN-Nutzung möglich sein. Dies bringt Patienten den drahtlosen Zugang ins Internet. Im Krankenhaus in Schwabmünchen funktioniert dies bereits. Handynutzung bleibt in den Wertachkliniken hingegen weiter verboten. "Die Handystrahlung ist weitaus schlimmer als andere Arten", sagt Krankenhaus-Chefin Katja Bittner. Noch bedenklicher seien alte Schnurlostelefone. Keine Sorgen müsse man sich hingegen wegen WLAN machen, ist Bittner überzeugt. Auch viele medizinische Apparate würden diese Funkverbindung nutzen.

Im Krankenhaus surfen Patienten drahtlos im Internet

Auch von außen sieht man der Wertachklinik in Bobingen die Modernisierung an. Abschnittweise wird die dunkle Waschbetonfassade des alten Bettenhauses ersetzt. In der kommenden Woche beginnt der Umbau des zweiten Bauabschnitts am alten Bettenhaus.

In die neuen Räume sind bereits erste Patienten eingezogen. "Wir freuen uns, dass unsere Patienten nun neue, komfortable Zimmer haben und sich durch den Umbau die Bedingungen der Mitarbeiter sehr verbessert haben", sagte Verwaltungsleiterin Bittner. Unterstrichen wurde das von den beiden Bereichsleitern für die Pflege, Doris Niedermayr und Wilhelm Konnert. (AZ)

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