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Aktion

19.02.2015

Immer am Ball bleiben

Ende 2013 gab es einen Tag der offenen Tür nach der Renovierung im JuZ, an dem neben Erwin Huber und Kariene Eikelmann auch Erwin Gerstlacher die Jugendlichen in ihrem neuen Domizil besuchte.
Bild: Heike John

Mit einer Sportnacht in der Rieder Schulturnhalle will Jugendarbeit wieder Fahrt aufnehmen

Mit einer Sportnacht für Jugendliche am Samstag, 21. Februar, starten die beiden neuen Rieder Jugendbeauftragten Kariene Eikelmann und Erwin Huber ihre erste öffentliche Veranstaltung. Von 17 bis 21 Uhr sind Jugendliche ab zwölf Jahren in die Schulturnhalle eingeladen. „Habt ihr Lust auf eine Runde Fußball, Volleyball, Basketball, Federball, Tischtennis oder auch verschiedene Sportspiele? Dann kommt doch einfach vorbei“, so lautet die Einladung, die als Handzettel verteilt und auch auf bunten Plakaten angekündigt wurde.

Die Veranstaltung, bei der es natürlich auch Getränke und vor allem gute Musik gibt, ist ein Versuch, viele Jugendliche aus Ried und Umgebung zu erreichen. „Wir wollen ihnen damit die Möglichkeit geben, mit Gleichaltrigen zusammen zu sein, sich gegenseitig besser kennenzulernen und einfach Spaß zu haben“, erklärt Kariene Eikelmann. Zusammen mit ihrem Kollegen Erwin Huber wünscht sie, dass möglichst viele das Angebot nutzen. Natürlich sind auch die Jugendbeauftragten vor Ort und hoffen, bei Spiel und Spaß mit dem ein oder anderen Jugendlichen auch ins Gespräch zu kommen. Hintergrund ist der Wunsch, ein Team von Jugendbetreuern zu rekrutieren, das sich in die Jugendarbeit mit einbringt und langfristig auch Verantwortung im Jugendzentrum übernimmt. Bei einem kürzlichen Treffen dort erklärten sich auch bereits drei Jugendliche bereit, als sogenannte „JuBes“ bei der Betreuung mitzuwirken. Es sind Angela Bischofberger aus Hörmannsberg, Nicolai Mittag aus Ried und Sebastian Wünnenberg aus Vogach. Die drei jungen Erwachsenen im Alter von 19 und 20 Jahren sind ebenfalls beim Sportfest anwesend und beteiligten sich auch im Vorfeld bei der Planung und Vorbereitung der Veranstaltung.

So gestaltete Bico Mittag mit Unterstützung von Kariene Eikelmann auch das ansprechende Plakat fürs Sportfest. Ein Jugendbetreuerteam von acht bis zehn Leuten schwebt den beiden Jugendbeauftragten vor. „Dann könnte jeder einen Schwerpunkt haben und wäre auch zeitlich nicht allzu sehr belastet.“ Zudem sollen auch Kandidaten für die noch im Frühsommer anstehende Wahl zum Rieder Jugendparlament gefunden werden.

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Einen Anfang in der Jugendarbeit gab es im Sommer 2013 mit einer sehr gut angenommenen Jugendversammlung auf dem Grundstück von Erwin Huber. Ende des Jahres wurde dann das von den Jugendlichen größtenteils selbst renovierte Jugendzentrum im ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen neben dem Bauhofgebäude eingeweiht.

Dort gilt es, Konzepte zur Erweiterung durch neue Besuchergruppen zu erarbeiten, und auch dabei wünschen Erwin Huber und Kariene Eikelmann die Unterstützung durch ein Jugendbetreuerteam. Seit sie im Frühjahr vergangenen Jahres vom Gemeinderat mit dem Ehrenamt betraut wurden, leisteten sie schon einige Vorarbeit im Hintergrund. Viele Kontaktaufnahmen zu jungen Leuten in Ried fanden statt. Hier hat Erwin Huber als alteingesessener Rieder einen großen Vorteil. Kariene Eikelmann knüpft zudem Bande in den sozialen Netzwerken.

Als Jugendleiterin im Fußball ist sie vor allem auf sportlicher Ebene mit dem Nachwuchs im Gespräch. So kam auch die Idee mit dem Sportfest. „Wir sind wirklich sehr gespannt, wie die Jugendlichen das Angebot annehmen werden.“ Die Veranstaltung rund um den Ball hat somit auch eine gewisse Symbolik: Die Jugendbeauftragten wollen in der nicht ganz einfachen Jugendarbeit immer am Ball bleiben.

zur Sportnacht am Samstag, 21. Februar, von 17 bis 21 Uhr in der Schulturnhalle Ried ist frei. Schläger für Tischtennis oder Federball selber mitbringen.

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