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Wohnen in Friedberg

30.11.2015

In Hügelshart entsteht eine Mustersiedlung

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Vertreter der beteiligten Firmen und der Stadt Friedberg nahmen den symbolischen Spatenstich im Neubaugebiet auf dem ehemaligen BayWa-Gelände in Hügelshart vor.
Bild: Foto: Goßner

Spatenstich für ein Modellprojekt, das drei zukunftsweisende Aspekte miteinander verbinden soll.

Hügelshart Noch vor Weihnachten sollen die Erschließungsarbeiten beginnen, damit vom Frühjahr 2016 an gebaut werden kann: Vertreter der Stadt und der beteiligten Firmen trafen sich heute auf dem ehemaligen Baywa-Gelände in Hügelshart zum symbolischen Spatenstich. Obwohl es gerade vier Doppelhaushälften und neun Einfamilienhäuser sind, die am nördlichen Ortsrand des Friedberger Stadtteils entstehen, hat das Projekt doch große Bedeutung. Denn sämtliche Gebäude in dem Neubaugebiet haben den „Effizienzhaus plus Standard“, was bedeutet, dass sie mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen. Der Überschuss kann ins öffentliche Netz eingespeist oder für die eigene Elektromobilität verwendet werden.

Bereits 2011 wurde in Berlin das erste „Effizienzhaus plus“ eingeweiht. Flossen dafür im Rahmen eines Forschungsprojekts des Bundesumweltministeriums noch hohe Zuschüsse, so geht es in Hügelshart auch um die Wirtschaftlichkeit. Zwar liegen die Preise höher als beim konventionellen Bauen, doch dafür sind im Kaufpreis quasi die Stromkosten für die nächsten 20 Jahre mitenthalten.

Das Energiekonzept steht im Wesentlichen auf drei Säulen: eine hoch dämmende Gebäudehülle, ein Luft-Wasser-Wärmepumpe für die Heizung bzw. Kühlung und ein Fotovoltaikanlage auf der Südseite der Dächer zur Stromerzeugung. Um Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit auszutarieren, waren umfangreiche Abstimmungen nötig, berichtet Maria Crusius von der Presseabteilung der Baywa.

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Das Unternehmen will die Gebäude zusammen mit der Augsburger Bauträgerfirma asset GmbH verwirklichen. Dass mit regionalen Materialien und mit Betrieben aus der Region gebaut wird, gehört zum Konzept. Zum Einsatz kommen dabei geprüft schadstoffarme Baumaterialien Die Käufer erwerben die Häuser schlüsselfertig, Abweichungen bei Grundriss und Ausstattung sind möglich, allerdings müssen die Vorgaben des „Effizienzhaus plus Standard“ erfüllt werden.

Im Planungsausschuss des Friedberger Stadtrats war das Konzept im Frühjahr 2015 auf einhellige Zustimmung gestoßen. Und auch bei Bauwilligen gibt es Interesse: Laut BayWa-Sprecherin Crusius liegen bereits mehrere Vormerkungen vor. Vier der insgesamt 13 Einheiten vergibt die Stadt im Rahmen des Einheimischenmodells.

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