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Gemeinderat in Ried

01.03.2019

Kindergarten Baindlkirch wird erweitert

Der Kindergarten am Manndlacker in Baindlkirch wird erweitert.
Bild: Heike John (Archiv)

Ab 2020 könnte der Bedarf weiter steigen. Die Kommune setzt jetzt auf eine flexible Lösung.

Anfang Februar fand die Einschreibung für das kommende Kindergartenjahr statt. Dabei zeichnete sich in Baindlkirch der Bedarf für eine weitere Kindergartengruppe ab. Im Dezember 2016 war noch der Anbau einer Krippengruppe geplant gewesen. Die Beschlüsse und Genehmigungen liegen in der Schublade.

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Derzeit sei kaum abzuschätzen, ob dauerhaft der Bedarf für eine siebte Kindergartengruppe – Ried und Baindlkirch zusammen – vorliege, so Bürgermeister Erwin Gerstlacher. Aufgrund der allgemeinen politischen Entwicklung wie Erwerbstätigkeit beider Elternteile und einem 100-Euro-Krippenzuschuss ab 2020 werde aber sehr wahrscheinlich die Betreuungsquote der Unter-Dreijährigen stetig zunehmen.

Flexibles Raumkonzept für Erweiterung der Kita

Fazit sei, so das Gemeindeoberhaupt, dass ein eingruppiger Krippenanbau, wie damals geplant, das Problem nicht löse. Vielmehr werde ein Raumkonzept benötigt, das sowohl eine Nutzung als Krippe als auch als Kindergarten ermögliche. Auf Basis des genehmigten Antrages dürfe diese flexible Lösung mit ein paar Änderungen durchaus möglich sein. Die Änderungen beziehen sich auf die Gruppenraumgröße, die Toiletten, die Garten – und Spielgeräte und Ähnliches. Die Verwaltung wurde beauftragt, alle baurechtlichen Genehmigungen und auch Genehmigungen für finanzielle Förderungen einzuholen.

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Wie es denn finanziell aussehe, wollte Elisabeth Fischer von der Bürgergemeinschaft genau wissen. Geschäftsstellenleiter Andreas Sausenthaler erklärte, dass der ehemals geplante Anbau auf 650000 Euro gekommen wäre. Diese wären ja bereits genehmigt. Der jetzt flexiblere Anbau käme auf 725000 Euro. Davon würden aber 75 bis 85 Prozent gefördert.

Auch das Summenraumprogramm als Zuwendungsvoraussetzung habe sich geändert, so Geschäftsleiter Andreas Sausenthaler. Die bestehende Planung werde aber überarbeitet und gegebenenfalls zur Genehmigung neu eingereicht.

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