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Kissing

14.02.2020

Kissinger Baugebiet Oberland wird mit Bäumen verschönert

Ein Archivbild vom Baugebiet Oberland in Kissing. Inzwischen ist schon viel mehr bebaut worden. Zudem sollen die Straßen nun begrünt werden.
Bild: Philipp Schröders (Archiv)

Eine Landschaftsarchitektin stellt in Kissing den Plan für das Baugebiet Oberland vor. Welchen Vorteil sie sich von verschiedenen Baumarten verspricht.

Die Landschaftsarchitektin Gertraud Szugat hat in der vergangenen Bauausschusssitzung die Planung für die Straßenbegrünung im Kissinger Baugebiet Oberland vorgestellt.

In der Staffelseestraße sollen fünf Stadt-Linden eingepflanzt werden. „Für die Bienen eine ganz wichtige Baumart“, erklärte sie. Beim angrenzenden Parkplatz sollen acht Sorbus aria Magnifica eingepflanzt werden. Der Baum sei ebenfalls stadtklimaverträglich und ein wertvolles Vogelnährgeholz. Die Walchenseestraße sollen zwei chinesischer Birnen in den Kurven flankieren. „Ein guter Straßen- und Alleebaum“, sagte Szugat. Rund um die Bäume sollen bienenfreundliche Blühstreifen angelegt werden.

Kissinger Oberland wird begrünt: Kosten liegen bei 24.000 Euro

Die Gemeinde hatte extra vorgegeben, mehrere Baumarten auszuwählen. „Falls eine von einem Schädling befallen wird, sind die anderen nicht betroffen“, erklärte Szugat. Die Kosten liegen laut der Expertin bei 24.000 Euro.

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Lagerhalle In der Auenstraße möchte ein Bauherr eine Halle für mehrere Autos und Traktoren errichten. Das Vorhaben liegt aber im Vorbehaltsbereich für die mögliche Route der Osttangente, beziehungsweise Umgehungsstraße für die B2. In einer vergangenen Sitzung hatte der Kissinger Bauausschuss den Plan abgelehnt.

Nach Rücksprache mit dem Landratsamt sei aber eine Erteilung einer zeitlich befristeten Baugenehmigung möglich. Zudem hatte der Antragsteller seinen Plan modifiziert, damit ein Rückbau der Halle leichter zu bewerkstelligen ist. Unter anderem soll sie keine Bodenplatte bekommen, sondern nur gekiest werden. Der Bauausschuss erteilte die Genehmigung, aber befristet für fünf Jahre.

Bushaltestelle in der Kornstraße: Gemeinde Kissing lässt Gutachten erstellen

Bushaltestelle Der grüne Gemeinderat Ludwig Asam erkundigte sich wegen der Bushaltestelle in der Kornstraße. Wie mehrfach berichtet, versucht die Gemeinde, den Standort mit einem Bebauungsplan zu sichern. Das Unternehmen Leimer und Beutelrock aus Königsbrunn, dem das Grundstück gehört, will zurzeit gerichtlich klären lassen, ob es das Recht hat, den Haltepunkt zu sperren.

 

Bauamtsleiter Schatz erklärte, dass die Gemeinde einen Rechtsanwalt eingeschaltet und vom Gutachterausschuss des Landkreises ein Gutachten eingeholt habe. Mit dem wolle sie dem Unternehmen ein Kaufangebot für das Grundstücksteil, auf dem die Bushaltestelle steht, unterbreiten. „Das Gutachten ist wichtig, die weiteren Schritte gehen zu können, um die Bushaltestelle an der derzeitigen Stelle zu sichern“, erklärte Schatz gegenüber unserer Zeitung.

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