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Mering

22.05.2019

Mini-Mering geht in die zweite Runde

Die Leiterin des Kreisjugendrings Gottfriede Kruppa (Mitte) organisiert die Veranstaltung „Mini-Mering“ gemeinsam mit dem Jugendtreff Mering, für den Nathalie Gronau (rechts) und Vanessa Lhalhe zuständig sind.
Bild: Heike Scherer

Wie sich das Leben als Erwachsener anfühlt: Der Meringer Jugendtreff bietet dieses Mal den Rahmen für die Kinderstadt.

Was sind die Aufgaben eines Bürgermeisters und wie hart muss man arbeiten, um das nötige Geld für sein Essen und Vergnügen am Abend zu verdienen? Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren, die sich für diese Fragen interessieren, sollten sich für die fünftägige Veranstaltung „Mini-Mering“ in der Ambérieuschule vom 29. Juli bis 2. August anmelden.

Der Jugendtreff Mering mit Leiterin Nathalie Gronau und ihrer Mitarbeiterin Vanessa Lhalhe organisiert die zweite Veranstaltung von „Mini-Mering“ und führt die Kinderspielstadt zu Beginn der Sommerferien mit 25 zusätzlichen Betreuern durch. Der Kreisjugendring Aichach-Friedberg mit Gottfriede Kruppa nimmt nur die Anmeldungen entgegen. Mini-Mering soll täglich von 9 bis 16 Uhr stattfinden. Ab 8.30 Uhr können die Kinder zum Veranstaltungsort gebracht werden, erhalten dort ein Mittagessen, Getränke und sämtliches Material. Die Kosten liegen bei 50 Euro für das erste Kind, Geschwister bezahlen eine ermäßigte Gebühr von 35 Euro.

Die Veranstaltung in Mering wird über ein Fachprogramm gefördert

Die nachhaltige Veranstaltung wird durch den Landkreis, die Marktgemeinde Mering und den Bayerischen Jugendring über das Fachprogramm „Demografie und Partizipation“ gefördert. Diese Kooperation ist neu, bei der Premiere im Jahr 2018 ging die Initiative vom Bildungsbüro des Landratsamtes Aichach-Friedberg aus.

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„Mit dem Jugendtreff Mering haben wir eine ideale Einrichtung für die Durchführung des Projektes gefunden“, sagt Gottfriede Kruppa.

88 Kinder nahmen bei der Erstauflage teil. „Die Veranstaltung kam sehr gut an. Die Kinder flochten Körbe, bauten Bienenhotels, Traumfänger, gestalteten T-Shirts und Schmuck“, weiß Gronau. In den fünf Tagen werden aber nicht nur künstlerische und handwerkliche Fähigkeiten gefördert, die Kinder lernen auch das Leben in einer Stadt kennen.

So wird die Kinderspielstadt nicht nur eine Verwaltung mit Bürgermeister und Stadträten, sondern auch ein Jobcenter, eine Bank, einen Gastrobereich, Produktionsstätten, einen Müllmann, ein Krankenhaus, Polizei und eine Zeitung haben. Für jede geleistete Stunde Arbeit in den fünf Tagen erhalten die Kinder je nach Tätigkeit zwischen sieben und elf Talern. Mit diesem Geld bezahlen sie Getränke, Mittagessen, Kuchen oder bezahlen Eintrittspreise. Neu dabei sind diesmal ein Kino, ein Kosmetikstudio und ein Schwimmbad mit einem Bademeister, erzählt Gronau. Die Kinder lernen den Umgang mit Geld, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Spontanität und Improvisationstalent sind ebenfalls gefragt. Das Team des Jugendtreffs und die 25 Betreuer stehen lediglich beratend zur Seite. Sie erinnern sich, dass die Kinder im letzten Jahr eine Party und eine Talente-Show organisierten und es sogar einen Bankraub mit der Bestrafung durch Sozialstunden gab.

150 Kinder können sich beteiligen

Maximal 150 Kinder aus dem Landkreis Aichach-Friedberg und angrenzenden Landkreisen können sich beteiligen. Auch in Hollenbach im nördlichen Landkreis findet dieselbe Veranstaltung statt, die der Kreisjugendring auch im Jahr 2020 wieder im Programm haben wird. Zehn Betreuer ab 16 Jahren werden noch für die fünf Tage in Mering gesucht. Interessenten können sich im Jugendtreff melden.

Anmeldung und Kontakt

Anmeldungen sind ab sofort bis zum 7. Juli über die Internetseite www.kjr-aichach-friedberg.de möglich, Fragen beantwortet der Jugendtreff ab 14 Uhr unter der Telefonnummer 08233/4103.

Die Öffnungszeiten des Meringer Jugendtreffs in der Boutevillestraße 23 a: montags und dienstags von 13.15 bis 18.30 Uhr, mittwochs von 14 bis 19.15 Uhr, donnerstags von 14.30 bis 20.30 Uhr, freitags von 15 bis 22 Uhr. Am Dienstag und Donnerstag erteilt Fabian Wölfle von 16.30 bis 18.30 Uhr Nachhilfeunterricht.

Lesen Sie dazu auch den Bericht über die erste Auflage: Eine Ferienwoche wie im echten Leben

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