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Kanu

24.07.2018

Nach der WM ist vor der EM

Schwer zu befahren war die Weltmeisterschaftsstrecke auf dem Fluss Dora Baltea im italienischen Ivrea. Für die Friedberger Kanuten holte einzig Selina Jones Edelmetall – und zwar im Boater-Cross.
Bild: Jürgen Lindolf

In  Ivrea holt einzig Selina Jones eine Medaille nach Friedberg. Im August steht im slowakischen Bratislava der nächste Saisonhöhepunkt bevor

Zu Ende sind die Kanu-Weltmeisterschaften der Junioren und der U23, die im italienischen Ivrea über die Bühne gingen. Mit dabei waren auch die Friedberger Paddler Selina Jones, Anne Bernert und Julian Lindolf vertreten.

Insgesamt gesehen tat sich das deutsche Nationalteam auf der Naturstrecke des Flusses Dora Baltea sehr schwer. Beeindruckend war die Leistung von Selina Jones, die in der relativ neuen K1-CSLX Kanuslalom-Extreme Disziplin, welche mit Creeker-Wildwasserbooten aus Polyethylen im Kopf-an-Kopf-Rennen ausgetragen wird, Silber holte. Sie belegte im Finale hinter der Brasilianerin Ana Satila den zweiten Platz. Anne Bernert (Candier Einer U23) und Julian Lindolf (Canadier Einer Junioren) gingen hinsichtlich der Medaillen leer aus.

Anne Bernert kam mit den Canadier-Einer-C1-Mannschaft der U23-Damen zusammen mit Andrea Herzog vom Leipziger Kanu-Club und Elena Apel von Kanu Schwaben Augsburg auf den fünften Platz. Im Einzel schied sie im Halbfinale aus und belegte Platz 30. Julian Lindolf musste sich im Team zusammen mit Hannes Seumel vom Kanuverein Zeitz und Leo Braune vom BSV Halle mit Platz zehn zufrieden geben. Im C1-Einzel qualifizierte er sich mit einem fehlerfreien Vorlauf auf Platz 14 für das Halbfinale. Dort setzte er alles auf eine Karte, fing sich jedoch sechs Strafsekunden aufgrund dreier Torstabberührungen ein und verpasste so letztendlich den Sprung unter die Top-Ten. Die hätte er aufgrund der reinen Fahrtzeit geschafft. Er kam so schließlich auf einen immer noch passablen 19. Platz unter der Weltspitze der C1-Junioren. Nun werden sich die Athletinnen und Athleten Mitte August auf der Europameisterschaft im slowakischen Bratislava nochmals ihren größten Konkurrenten aus Europa stellen und um eine Revanche kämpfen.

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