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Gemeinderat

04.05.2019

Neue Lampen: Ried will sparen

Mit dem Umstieg auf moderne LED-Lampen möchte die Gemeinde Ried rund 70 Prozent der bisherigen Stromkosten einsparen.

Die Straßenbeleuchtung in Baindlkirch und Glonn soll noch in diesem Jahr mit modernen LED versehen werden. Welche Ortsteile folgen

Im Jahr 2017 wurden im Netzbereich der Lechwerke AG – Ried und Hörmannsberg – bereits die meisten Straßenbeleuchtungsbrennstellen auf moderne LED umgerüstet. Dadurch konnte der Verbrauch ungefähr um die Hälfte halbiert werden, so Bürgermeister Erwin Gerstlacher in der jüngsten Gemeinderatsitzung.

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Die Verwaltung habe nun auch für den Netzbereich der Bayernweke Angebote für eine LED-Umrüstung eingeholt. Insgesamt sind 120 Brennstellen von der Umrüstung betroffen. Für diese Brennstellen könne der Verbrauch von ungefähr 23100 Kilowattstunden im Jahr auf 7200 Kilowattstunden gesenkt werden. „Das bedeutet eine Einsparung von rund 69 Prozent“, sagte Gerstlacher. Jährlich könnten somit rund 3760 Euro Stromkosten (mit allen Umlagen und Steuern) eingespart werden. Die Umrüstungskosten belaufen sich auf 52989 Euro. Somit betrage die Amortisationszeit 14 Jahre.

Die Umrüstung soll in zwei Abschnitten umgesetzt werden. Noch in diesem Jahr werden Baindlkirch und Glonn mit 71 Brennstellen umgerüstet. Die Kosten hier belaufen sich auf 31645 Euro. In einem zweiten Abschnitt im Jahre 2020 kommen Eismannsberg und Zillenberg mit 49 Brennstellen an die Reihe. Die Umrüstung kostet 21344 Euro. Im Haushaltsentwurf ist diese zweigeteilte Umrüstung bereits eingeplant. Ingo Lanius von der Lebensqualität erinnerte sich, dass der ehemalige Bürgermeister aus Stromsparkosten bereits aus jedem Lichtmast eine Birne rausgedreht habe. Das sei mit eingerechnet, ließ ihn Gerstlacher wissen. Lanius nützte die Gelegenheit und wies darauf hin, dass es in Baindlkirch schon sehr dunkle Ecken gäbe. Dies sei eine andere Haushaltsstelle, so Gerstlacher, Lanius solle doch die Stellen sammeln und dann darauf hinweisen.

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Gemeinderat Paul Graf stellte ein besonderes Projekt vor, das Kümmerin Claudia Bordon-Vieler und er ins Leben gerufen hatten: Beliebte Rad- und Wanderwege in und durch die Gemeinde Ried waren per Wander-App dokumentiert, aufgewertet und erlebbar für alle gemacht worden. Das Besondere dabei war, dass die Bürger selbst die Strecken erfasst hatten. Dabei war das Verbesserungspotenzial der Wege, beispielsweise fehlende Bänke oder schlechter Untergrund, dokumentiert worden, was Graf auch weitergab. So wurden fehlende Abfalleimer an Kinderspielplätzen, aber auch Wegweiser im Högl-Wald moniert. Jeder Wanderweg in der Wanderbroschüre werde mit einem QR-Code versehen, der dann auf die Gemeinde-Homepage verlinke, wo Tipps und Beschreibungen zu finden sind. 29 Verbesserungsvorschläge hat Paul Graf gesammelt, die peu à peu abgearbeitet werden. So hätte der Obst- und Gartenbauverein beispielsweise noch übrige Bänke untergestellt.

Die Freiwillige Feuerwehr Eismannsberg hat in ihrer Versammlung im März Markus Reisländer zum Feuerwehrkommandanten und Johann Wittmann zu seinem Stellvertreter gewählt. Der Gemeinderat nahm dies zur Kenntnis und bestätigte einstimmig die Wahl.

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