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Motorsport

10.09.2018

Platz zwei nach turbulentem Rennen

Mit diesem Mini legte das Team um den Friedberger Jürgen Bretschneider die schnellste, jemals mit einem Mini gefahrene Rennrunde auf dem Nürburgring hin.
Bild: Daniel Peter

Jürgen Bretschneider aus Friedberg erlebt auf dem Nürburgring Emotionen. Er fährt er mit dem Mini die schnellste je gefahrene Runde, dann folgt eine Kollision.

Beim sechsten Wertungslauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) lagen beim Friedberger rennsportler Jürgen Bretschneider wieder positive und negative Emotionen sehr eng beieinander. Nach einem sehr guten Start auf Platz zwei wurde der Mini unschuldig in eine Kollision verwickelt. Auf Position vier zurückgefallen starteten Bretschneider und seine Teamkollegen Steven Fürsch (Waizenbach) und Ralf Jensen (Barweiler) eine Aufholjagd und beendeten das Rennen auf dem Podium – auf Platz zwei.

Am Renntag waren Crew und Fahrer bereit, das vier Stunden dauernde Rennen aufzunehmen. Hatten doch die Test- und Einstellfahrten am Vortag für große Zuversicht im Team gesorgt. Die Gewichts- und Leistungskur in den 14 rennfreien Tagen zeigten Wirkung, Auto und Team waren bestens vorbereitet. Im Qualifikationstraining am Renntag besetzte Racing4Emotion mit ihrer ersten gefahrenen Zeit lange Platz eins. Erst kurz vor Schluss wurde der Mini mit der Startnummer 387 auf Startplatz zwei verdrängt. das Team war trotzdem zufrieden.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde das Rennen pünktlich gestartet. Die Strategie sah vor, dass sich das mit 144 Startern große Feld erst einmal entzerren sollte, bevor richtig auf Angriff gefahren wird. In der dritten Rennrunde nahm es Startfahrer Jürgen Bretschneider auch wörtlich: Er legte nicht nur die schnellste teaminterne Runde hin, sondern die schnellste Rennrunde eines Mini Coupés JCW Endurance, die jemals im Rennen auf dem Nürburgring gefahren wurde.

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Alles lief wie am viel zitierten Schnürchen. Aufgrund einer längeren Code-60-Phase in einem schnellen Streckenabschnitt der Nordschleife (diese war einem schweren Unfall eines anderen Teilnehmers geschuldet, der glücklicher Weise glimpflich verlief) wurde die Taktik geändert und ein Boxenstopp vorgezogen. Mit dem Angriff auf den in Führung liegenden Peugeot von Nett Motorsport war in Runde sechs erst einmal Schluss. Ein Kontrahent touchierte den schwarzen Mini und drehte ihn fast um – und es kam noch zu einem seitlichen Treffer. Mit einem Schaden an Tür, Reifen und Felge musste die Box angesteuert werden, man fiel auf Platz vier zurück. Nach der Reparatur brannte dieCrew ein Feuerwerk ab. Der schwarze Mini überholte auch vermeintlich stärkere Autos und schaffte es letztlich noch auf den zweiten Platz. Emotionen pur also, nicht nur im Team, sondern auch bei den Zuschauern.

Bereits am 22. September heißt es in einem auf vier Stunden angesetzten Rennen auf dem Nürburgring wieder Feuer frei für Racing, Spannung und Emotionen.

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