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Musik

07.12.2018

Seit 25 Jahren sorgen sie für schöne Konzerterlebnisse

Der Vorstand des Fördervereins Meringer Kirchenmusik freut sich auf viele schöne Konzerte. Vor allem in der Weihnachtszeit ist einiges geboten: (von links) Pfarrer Thomas Schwartz, Kirchenmusiker Christian Schwarz, Elke Müller, Vorsitzender Rolf Geißler, Prof. Dr. Gernot Müller und Josef Halla.
Bild: Thomas Benseler

Der Förderverein Meringer Kirchenmusik stellt in der Pfarrei St. Michael einiges auf die Beine

Für viele musikbegeisterte Menschen in Mering beginnt Weihnachten erst richtig, wenn die Kempter Messe in der Kirche ertönt. Der musikalische Höhepunkt an den Festtagen ist jedoch das große Weihnachtskonzert am zweiten Weihnachtstag in der St. Michaelskirche. Dass dieser Musikgenuss bereits zum vierten Mal in Mering stattfindet, dafür sorgt der Förderverein Meringer Kirchenmusik.

Gut zwölf Konzerterlebnisse rund ums Jahr gehen auf das Konto des Vereins, der seit 25 Jahren besteht. Er wurde zu Pfarrer Kurt Engelhards Zeiten von einem Team rund um den Kirchenmusiker Stefan Klemm gegründet und diente ursprünglich der Unterstützung des Orgelprojekts. Der Orgelwein ist längst verkauft und 2007 konnte das neue Kircheninstrument eingebaut werden. In den mehr als zehn inzwischen vergangenen Jahren hat es sich der Verein immer mehr zur Aufgabe gemacht, die Kirchenmusik in St. Michael finanziell und ideell zu unterstützen. Pfarrer Thomas Schwarz schätzt das Engagement. „Kirchenmusik ist vor allem Musik für die Seele der Menschen und deshalb ist für mich das Engagement des Vereins auch ein wichtiger Beitrag zu Seelsorge in unserer Pfarrgemeinde“, sagt er.

Längst ist der Verein, der inzwischen knapp 60 Mitglieder zählt, Veranstalter eines Großteils der jährlich stattfindenden Konzerte. Von Anfang an mit dabei war Elke Müller, die auch Mitglied des Kirchenchors ist und über St. Michael hinaus in Kirchenkreisen als Sopransolistin gefragt ist. „Mit der Wahl eines neuen Vorstands vor vier Jahren haben wir noch einmal richtig Aufwind bekommen“, freut sie sich. Müller ist die zweite Vorsitzende, an der Spitze des Fördervereins steht Rolf Geißler. Zum Vorstand gehören weiterhin Josef Halla und Gernot Müller sowie kraft Amtes Kirchenmusiker Christian Schwarz als künstlerischer Leiter und Pfarrer Schwartz. Dank dessen guter Verbindungen wurde Alexander Möck von den Münchner Philharmonikern gewonnen, der heuer zum vierten Mal die Leitung des großen Weihnachtskonzerts übernimmt. „Dies ist unbestritten der Glanzpunkt in unserem musikalischen Jahr, aber auch unsere anderen Konzerte können sich sehen lassen“, sagt Elke Müller. So waren einige Male die Domsingknaben zu Besuch.

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„Mittlerweile erhalten wir auch schon mal Anfragen von Musikern, ob sie bei uns ein Konzert geben dürfen“, sagt Müller stolz. Der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt, mit Ausnahme der Sommerpause etwa jeden Monat ein Konzert in der Pfarrgemeinde zu veranstalten. Drei bis vier Konzerte bestreitet der eigene Kirchenchor, im Besonderen die Gestaltung der Hochfeste im Kirchenjahr. Nach der umfassenden Renovierung bietet die Meringer Pfarrkirche St. Michael nicht nur eine herrliche barocke Kulisse, sondern auch eine fantastische Akustik. Modernere Konzerte passen nach Ansicht des Fördervereins besser in die Kirche Mariä Himmelfahrt in Mering St. Afra. Kleinere Konzerte wie am kommenden Samstag der Auftritt von Trinità finden auch mal in St. Franzisk statt.

Die Pfarrei hat nur ein begrenztes Budget für Kirchenmusik und ist froh über die Unterstützung des Fördervereins. „Gerade wenn ich an die aufwendige Gestaltung am Karfreitag denke, wäre das ohne den Verein kaum machbar“. Mit den Mitgliedsbeiträgen allein wären die vielen Konzertereignisse nicht zu stemmen und so ist der Verein froh, dass er immer wieder auch durch Spenden unterstützt wird.

In der gesamten Pfarrei freut man sich nun auf das große Weihnachtskonzert am zweiten Weihnachtsfeiertag. In dem bunt zusammengesetzten Ensemble aus vielerlei Musikern sind auch einige bekannte Meringer Kirchenmusiker und dies nicht nur von katholischer Seite.

Einen großen Wunsch hat der Fördervereinsvorsitzende Rolf Geißler dafür: „Viele Zuhörer, denn das ist auch für die Musiker der beste Ansporn.“ Auch die Planungen für das neue Jahr sind schon wieder in vollem Gange.

Am ersten Wochenende im Februar 2019 soll beispielsweise das Konzert „Lauda sion“ von Felix Mendelssohn Bartholdy mit dem Leopold-Mozart-Zentrum Augsburg stattfinden.

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