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Bauausschuss

09.11.2017

Steinbrecher-Haus bekommt ein ganz neues Gesicht

Statt des bisherigen Walmdachs wird das Steinbrecher–Haus in Mering ein Flachdach erhalten.

Das bestehende Dach wird abgenommen. Ein viertes Stockwerk und ein Flachdach kommen noch dazu

Wesentlich verändern wird sich die Ansicht des ehemaligen Steinbrecher-Hauses in der Münchener Straße. Statt des bisherigen Walmdachs wird ein Flachdach entstehen. Damit weist der Bauantrag wesentliche Veränderungen zum bereits vor einem Jahr im Bauausschuss vorgestellten Plan auf.

Waren zunächst drei Vollgeschosse geplant, so entstehen nun durch das Flachdach mit Penthouse vier Geschosse. Statt bisher 16 Wohneinheiten erhöht sich die Zahl auf 19. Im Erdgeschoss verringert sich das Angebot für Gewerbe von acht auf fünf Einheiten. Neu ist auch das Parkhaus hinter dem Gelände auf dem bisherigen Parkplatz. Für die 19 Wohnungen stehen 33 Stellplätze und weitere drei für Besucher zur Verfügung. Zudem gibt es für die Gewerbeeinheiten neun Stellplätze. Da sich sechs Stellplätze entlang des Hauses teilweise auf öffentlichem Grund befinden, muss der Bauherr diese für 38000 Euro ablösen.

Im Bauausschuss zeigten sich die Räte skeptisch, ob die Ausfahrt aus der Parkgarage funktioniere. Auch aus den Kurzparkplätzen sei es für die Autofahrer schwer, auszuparken und umzudrehen. CSU-Marktgemeinderat Stefan Enzensberger: „Ich sehe das problematisch, vor allem, weil hier viele Pendler den Fußweg durch die Unterführung nutzen.“ Mit zwei Gegenstimmen wurde der Bauantrag am Montagabend angenommen. Er geht nun an das Landratsamt als Genehmigungsbehörde weiter.

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Weitere Punkte in der Bauausschusssitzung waren:

In der Zettlerstraße will die Firma Ludwig Leuchten statt der bisherigen Büroräume einen Teilbereich für Wohnnutzung umfunktionieren. Insgesamt sollen 388 Quadratmeter an eine Baufirma vermietet werden, die in den vier Zimmern mit Küche, Bad und WC ihre aus Ungarn stammenden Mitarbeiter unterbringen will. Zudem werden fünf Stellplätze an die Baufirma vermietet. Für Marktgemeinderat Klaus Becker (Grüne) stellt dies keine private Wohnnutzung mehr dar: „Das ist gewerblich und entspricht einer Pension und deshalb sind hier weitere Stellplätze erforderlich.“ Das sahen die anderen Gemeinderäte so nicht. „Ich glaube, es ist vielmehr eine Art WG“, sagte Bürgermeister Hans-Dieter Kandler. Und Götz E. Brinkmann (SPD/parteifrei) legte nach: „Das ist eine Firmenwohnung, mehr nicht.“

Ein Bauherr aus Meringerzell will seinen Bullenmaststall, der derzeit als Pferdestall genutzt wird, in ein Lager- und Werkstattgebäude umnutzen. Dem Antrag stimmten die Bauausschussmitglieder einstimmig zu.

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