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Polizei Mering

03.12.2019

Teurer Telefonbetrug in Mering kostet Mann vierstelligen Betrag

Ein Betrüger hat einen Meringer um viel Geld gebracht.
Bild: Burgi, dpa (Symbolfoto)

Die Friedberger Polizei gibt nach einem folgenschweren Betrugsfall in Mering Tipps für den Umgang mit Fake-Anrufen.

Ein 49-Jähriger Meringer ist auf einen Betrüger reingefallen, der sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgegeben hat – er verlor dadurch einen vierstelligen Geldbetrag. Am Montag erhielt der Mann einen Anruf und gab am Telefon auf Nachfrage seine Kennwörter und Login-Daten an den Betrüger heraus. Letztlich wurden über PayPal unberechtigte Abbuchungen im unteren vierstelligen Bereich getätigt.

Telefonbetrug: Infos und Tipps von der Friedberger Polizei

Die Friedberger Polizei gibt folgende Informationen zu solchen Fällen: Der „falsche Microsoft-Mitarbeiter“ sei eine seit längerem geläufige Betrugsmasche. Häufig sprechen die Anrufer demnach nur in englischer Sprache und täuschen vor, dass der Computer mit einem Virus infiziert wurde. Das Problem könne sofort Online behoben werden. Deshalb erfragen die Betrüger die persönlichen Passwörter und Zugangsdaten, so die Polizei. Sie verschaffen sich somit Zugang zu allen persönlichen Daten und tätigen Überweisungen, Kreditkartenzahlungen oder nehmen andere Zahlungsdienste missbräuchlich in Anspruch. Die Beamten weisen darauf hin, die Herausgabe von persönlichen Daten, Zugangsdaten, Bankverbindungsdaten, Kreditkartendaten oder ähnlichem immer zu einem finanziellen Schaden führen könne.

Das sind die Tipps für potenzielle Opfer: am Telefon keine Auskunft über persönliche Passwörter und Zugangsdaten geben, keine Konto- oder Kreditkartendaten mitteilen und verdächtige Gespräche sofort beenden. (tril)

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