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Mering: Schon bald wird das Meringer Freibad saniert

Mering

Schon bald wird das Meringer Freibad saniert

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    Das Meringer Freibad wird derzeit saniert. Für etwa 200.000 Euro wird eine neue Folie für das Schwimmbecken eingebaut. Zudem werden Bleche an der Überlaufrinne installiert.
    Das Meringer Freibad wird derzeit saniert. Für etwa 200.000 Euro wird eine neue Folie für das Schwimmbecken eingebaut. Zudem werden Bleche an der Überlaufrinne installiert. Foto: Bernhard Weizenegger

    Blau schimmert der Untergrund des Meringer Freibads, doch der erste Eindruck täuscht. Im Sprungbereich steht eine braun-grüne Pfütze. Laub liegt im großen Becken. Zum Baden lädt dies nicht ein. "Wir können auch noch gar kein Wasser einlassen, weil erst die neue Folie eingebaut werden muss", sagt Bürgermeister Florian Mayer. 

    Einbau der Folie für das Schwimmbecken im Meringer Freibad kostet viel

    Zuvor müssen aber noch Bleche an den Überläufen des Beckens angebracht werden. "In zwei Wochen sollen diese Arbeiten beginnen", erklärt Mayer. Sie sind notwendig, um die erforderlichen Auflagen zu erfüllen und kosten etwa 14.500 Euro. Der größte Brocken ist aber die Folie. Die Kosten dafür sind auf 200.000 Euro kalkuliert. 

    Mayer ist froh, dass der Zustand des Untergrunds doch besser ist als zunächst vermutet: "Marktbaumeister Armin Lichtenstern hat sich ein Bild vom Becken gemacht und kam mit den guten Nachrichten zurück ins Rathaus." Nun hofft der Meringer Bürgermeister, dass auch das Wetter mitspielt, damit der Termin für die Eröffnung der Badesaison eingehalten werden kann. "Wir brauchen nach dem Einbau der Bleche nochmals ungefähr drei Wochen stabiles Wetter für die Folie", erklärt Mayer. Auch wenn sich diese Arbeiten verzögern, soll das Bad öffnen. "Wir versuchen alles, dass die Badesaison nicht ins Wasser fällt", sagt Mayer.

    Die Meringer Bademeister bekommen Verstärkung

    Dann können auch die Bademeister Erwin Süßmeir und Walter Senftleben mit ihren normalen Arbeiten für das Freibad beginnen. Sie sollen dieses Jahr mit einem dritten Mitarbeiter verstärkt werden, der langfristig dann Süßmeirs Stelle einnehmen wird. Der langjährige Bademeister Erwin Süßmeir will in einigen Jahren in Ruhestand gehen. "Was das Team Senftleben und Süßmeir seit Jahren leistet, verdient ein großes Lob und umso mehr freut es mich, wenn wir personell auch für die nächsten Jahre beim Freibad gut aufgestellt sind", sagt Mayer. Marco Steinert, der im November im Marktgemeinderat eine Analyse zum Meringer Freibad vorstellte, bezeichnete die beiden als "Multifunktionswaffen". 

    Das Meringer Freibad wird derzeit saniert. Bürgermeister Florian Mayer informiert sich über den Zustand vor Ort.
    Das Meringer Freibad wird derzeit saniert. Bürgermeister Florian Mayer informiert sich über den Zustand vor Ort. Foto: Bernhard Weizenegger

    Der Meringer Bürgermeister setzte sich dafür ein, dass das Freibad saniert werden kann: "Die Entscheidung des Marktgemeinderats war richtig, denn die große Lösung hätten wir nicht finanzieren können." Und die alte Folie habe schließlich 15 Jahre gehalten. "Wenn die Neue wieder so lange hält, und darauf setze ich fest, kommen wir auf die Jahre gerechnet ziemlich günstig weg", sagt Mayer.

    Jetzt müsse nur noch die Technik mitspielen. Zudem stehe eine Renovierung der Umkleiden an. "Im Haushalt sind für die kleinere Variante einer Sanierung im Freibad mit insgesamt 1,8 Millionen Euro für die nächsten Jahre eingeplant", rechnet Mayer vor. Dennoch will er gemeinsam mit dem Marktgemeinderat auch Pläne für einen Neubau schmieden. "Selbst wenn diese erst mal nur in der Schublade landen sollten, dann wissen wir wenigstens wo wir hin wollen und was da auf uns zukäme", meint Mayer. Er selbst ist ein Fan des Meringer Freibads und sprach sich schon in der Vergangenheit für den Erhalt am bisherigen Standort aus. "Alle anderen Varianten sind aufgrund von Grundstückverhandlungen sehr schwer umsetzbar", informiert Mayer.

    Marco Steinert von der Unternehmensberatung Altenburg sprach sich ebenfalls für eine Generalsanierung statt Neubau aus. Jedenfalls, wenn es um wirtschaftliche Faktoren geht. Momentan bezahlt Mering für den Unterhalt des Freibad 200.000 Euro. Der Experte empfahl dringlich, die Eintrittspreise zu erhöhen: vier Euro für die Einzelkarte, 60 Euro für die Dauerkarte und als neue Möglichkeit eine Elfer-Karte für 40 Euro. Außerhalb der Ferien riet er dazu, am Montag geschlossen zu lassen. Über eine mögliche Preiserhöhung muss der Marktgemeinderat aber erst noch diskutieren, sie ist noch nicht beschlossen. 

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