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Triathlon

12.06.2019

Beim Debüt landet Nadine Bender auf dem zweiten Platz

Ein gelungenes Debüt in der 2. Triathlon-Bundesliga legte Nadine Bender im Schongauer Team hin.
Bild: Bender

Die Friedbergerin ist in der 2. Triathlon-Bundesliga mit der Mannschaft Vollast-Tri-Team Schongau erfolgreich.

Die Triathlon Bundesliga startete in die Saison und unter den 35 Athletinnen war auch die Friedbergerin Nadine Bender, die für das Volllast-Tri-Team Schongau antritt. Der ersten Damen-Mannschaft gelang in der letzten Saison zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Sprung von der Regionalliga in die 2. Bundesliga Süd.

Für die vom Schwimmen kommende Nadine Bender war es der erst vierte Triathlon-Wettkampf überhaupt und gleichzeitig auch der erste im Liga-Format. In Darmstadt mussten die Sportlerinnen 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren mit Windschattenfreigabe und fünf Kilometer laufen. Am Ende wurden die Platzierungen der jeweils drei besten Sportler einer Mannschaft zusammenaddiert und bildeten so die Basis für das Liga-Mannschaftsergebnis.

Dabei gelang den Schongauerinnen, die sich mit Lena Gottwald, der amtierenden Altersklassen-Europameisterin über die Olympische Distanz ein Geheim-Ass dazu holen konnten, gleich ein Überraschungserfolg. Am Ende standen die vier Frauen auf dem zweiten Platz des Podiums.

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Einige Schläge beim Schwimmen kassiert

Für Nadine Bender lautete die Aufgabenstellung erste Erfahrungen in der Bundesliga sammeln und ein möglichst gutes Einzelergebnis erzielen. Nach unerwarteten Schwierigkeiten beim Schwimmen, als Bender mehrere Schläge in Gesicht und Rumpf einkassierte und sich nicht aus dem Gedränge lösen konnte, kam sie nur als zehnte Frau aus dem Wasser – mit 30 Sekunden Rückstand zu ihren Teamkolleginnen, die das Feld anführten. Als der erste Schock über die unerwartete Prügelei im Schwimmen vorüber war, konnte Bender anschließend auf dem Rad überraschend gute Leistungen zeigen und in einer Gruppe mit der Profi-Triathletin Laura Zimmermann fahren.

Beim Windschattenfahren ist neben der Kraft und Ausdauer auch vor allem Taktik von größter Bedeutung: Nicht zu lange vorne fahren, eventuelle Antritte der Gruppe nicht verpassen und gleichzeitig aber höchste Konzentration um bei Höchstgeschwindigkeiten von 60 Stundenkilometern keine Fehler zu machen. Daher hatte Bender im Vorfeld auch vor dem Windschattenfahren den größten Respekt. Mit der 22. Radzeit stieg sie dann jedoch sehr zufrieden vom Rad.

Bestleistung über die fünf Kilometer

Beim anschließenden Fünf-Kilometer-Lauf stellte Nadine Bender in 22:55 Minuten auch noch eine neue persönliche Bestleistung auf. Am Ende bedeutete diese Leistung einen guten 24. Platz unter den 35 Starterinnen der 2. Bundesliga und ein durchaus gelungenes Debüt sowohl im Schongauer Liga-Team, als auch in der 2. Bundesliga. (FA)

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