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Liebesperlenstrauch: Pflege, Blüte und wann man ihn schneiden muss

Warum es sich beim Liebesperlenstrauch zu warten lohnt.
In der Natur sehr seltene violette Früchte bildet der Liebesperlenstrauch (Callicarpa dichotoma) aus.
Foto: Andrea Warnecke, dpa

Der Liebesperlenstrauch bildet violette Früchte, die schön anzusehen aber auch giftig sind. Wie Sie die Pflanze pflegen, wie sie zu schneiden ist und wann sie blüht erfahren Sie hier.

Eigentlich müsste dieser Artikel mit den Worten beginnen: „Es war einmal….". Denn die Geschichte des Pflänzchens, welche wir Ihnen nun vorstellen möchten, erinnert doch zu sehr an die Werke der Gebrüder Grimm oder einen Film aus dem Hause Disney. Die meiste Zeit des Jahres nämlich ist es gar unscheinbar. Etwas ausladend, sparrig verzweigt, grün – eben ganz, wie viele anderen Gartenbewohner auch. Konkurriert es mit echten Blütenstars wie Flieder, Forsythie & Co., wirkt es fast wie das graue Entlein unter lauter herrlichen Schwänen. Doch dann, wenn eigentlich niemand mehr damit rechnet, zeigt es seine wahre Pracht und präsentiert sich als die eigentliche Ballkönigin. Die Rede ist von der Chinesischen Schönfrucht – auch Liebesperlenstrauch genannt.

Wie es einem Märchenhelden geziemt, gibt sich das aus Fernost stammende Gewächs äußerst anspruchslos. Außer einem warmen Kleid im Winter und ausreichend Sonne im Sommer stellt sie kaum Anforderungen, selbst den sonst so lästigen Rückschnitt erspart sie ihrem Besitzer. Der muss denn nichts weiter tun, als sich ein wenig in Geduld zu üben. Die hell­violetten Blüten nämlich, die ab Juni austreiben und mit ihren niedlichen Kronblättern sowie dem langen Stempel zugegebenermaßen ganz putzig, wenn auch nicht wirklich imposant aussehen, mögen manch verwöhnten Hobbygärtner wohl etwas enttäuschen.

Liebesperlenstrauch: Blüte - wann blüht die chinesische Pflanze?

Im September aber, wenn alle anderen Sträucher längst verblüht sind und sich schon langsam, aber sicher auf die kühlere Jahreszeit einstellen, präsentiert die Chinesische Schönfrucht ein regelrechtes Farbfeuerwerk. Bereits das in allen nur denkbaren Herbsttönen schillernde Blattwerk sorgt mächtig für Eindruck. Von sanftem Gelb bis zum kräftigen Rot reicht hier die Bandbreite, die jedem Maler zur Ehre gereichen würde. Das eigentliche Highlight sind aber die namengebenden pfefferkorngroßen Steinfrüchte, die in dichten Trugdolden an den Zweigen hängen und sich bis in den Winter hinein halten.

Liebesperlenstrauch: Pflege - sind die Früchte giftig?

Der Begriff „Liebesperlenstrauch“ entlehnt sich übrigens keiner schlüpfrigen Analogie, sondern rührt aus dem gleichnamigen Zuckerwerk, kleinen, bunten Dragées, die den Früchten optisch sehr ähneln. Doch Vorsicht: Essen sollte man die hübschen Perlen lieber nicht – sie gelten als leicht giftig, weshalb vor allem bei Kindern Aufmerksamkeit geboten ist. Glücklicherweise schmecken die Beeren derart unappetitlich, dass die Gefahr einer tödlichen Dosis ziemlich unwahrscheinlich ist. Dann doch lieber mit den Blicken genießen…

Steckbrief:

  • Name: Chinesische Schönfrucht
  • Botanischer Name: Callicarpa giraldii
  • Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
  • Lebensraum:
  • ursprünglich Mittel- bis Westchina,
  • als Zierpflanze inzwischen weltweit innerhalb der Gemäßigten Breiten
  • Lebenszyklus: mehrjährig
  • Blütezeit: Juni bis August
  • Blütenfarbe: hell-lila
  • Wuchshöhe: 2 bis 3 Meter
  • Boden: durchlässiger, humoser und nährstoff­reicher Boden, idealerweise stark sandhaltig

Pflegehinweis:

  • warmer, sonniger und windgeschützter Standort
  • Leichter Schnitt nach der Blüte
  • Keine Düngung notwendig
  • Stecklingsvermehrung durch kräftige Triebe ohne Fruchtbehang im Herbst
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