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12.08.2020

So schlägt sich der Hyundai i30 N auf der Rennstrecke

Kann auch Rennstrecke: der Hyundai i30 N.
Bild: Hyundai

Viel Power für wenig Geld: Wie sich der sportliche Hyundai i30 N auf der Rennstrecke bewährt.

Die Submarke N liegt Hyundai am Herzen. Deshalb soll sie auch sukzessive ausgebaut werden. Aber was bedeutet das N überhaupt und wie fährt sich diese sehr sportliche Version eines Familienautos unter ganz speziellen Bedingungen?

Der Bilster Berg, die sieben Jahre junge Rundstrecke in der Nähe von Bad Driburg, ist bei Rennfahrern gleichermaßen beliebt und gefürchtet. Die 4,2 Kilometer gelten als eine der schwierigsten, aber auch beliebtesten Strecken in Europa. Dort sollte der Hyundai i30 N sein Können beweisen. Und das tat er auch.

N, das steht bei dem immer beliebteren koreanischen Fahrzeughersteller für Sportlichkeit, für Sound, für Fahrvergnügen mit familientauglichen Autos: Die Fahrmaschine für jeden Tag. N, das steht für das Forschungszentrum Namyang, aber auch für viele, viele Runden auf dem Nürburgring und seiner Nordschleife. Diesmal sollte der N extrem auf den engen Kurven des Bilster Bergs getestet werden.

So schlägt sich der Hyundai i30 N auf der Rennstrecke

Der Motor leistet 275 PS

275 PS, das hört sich eigentlich nicht übertrieben viel an. Und doch beeindruckt der i30 N bereits beim Anlassen mehr als erwartet. Der Motor grollt, der Auspuff „bratzelt“, der Sound stimmt. Dann geht es zu ersten Tests auf das Gelände. Eine anspruchsvoll gesteckte Slalomstrecke ist bestens dazu geeignet, die Qualitäten des Fahrzeugs kennenzulernen. Die Lenkung präzise und angenehm direkt reagierend, das Fahrwerk sportlich straff, bei schnellen Lastwechseln nicht wankend, der N fährt genau das, was man von ihm erwartet.

Viel Spaß macht das Probieren des Agenten-Turns: Mit über 30 Stundenkilometer rückwärts fahren, das Lenkrad kurz anreißen, schnell gegensteuern, der Wagen dreht sich um 180 Grad und fährt weiter. Faszinierend, wenn man’s nach ein paar Versuchen kann.

Der Schweiß rinnt, die Hände klammern

Dann geht’s mit Respekt, dem Instruktor folgend, auf die Rennstrecke. Die Geschwindigkeiten werden immer höher, die Kurvenzeiten und G-Kräfte immer heftiger, die Beschleunigungs- und Bremsphasen immer knackiger. Der Schweiß rinnt, die Hände klammern, der Kopf kämpft. Dem Limit nahe geht es nach vielen Runden in die Boxengasse. Der erste Eindruck nach dem Aussteigen: kurz erholen, stark beeindruckt sein von der Leistungsfähigkeit des i30 N, sofort wieder Lust auf mehr.

Selbstverständlich gibt es schnellere und bessere Sportwagen, aber nicht für diesen Preis. Da erscheint der N derzeit unschlagbar.

Um die sportlichen Qualitäten des i30 N, die er in schwierigen Situationen im Alltag voll ausspielen kann, auch jedem interessierten Kunden zu bieten, gibt es jetzt Kurse für jedermann: Hyundai Driving Experience.

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