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Test

23.11.2018

Subaru Outback im Test: Zwei zum Preis von einem

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4 Bilder
Keine Angst vor dem Hinterland: der robuste Subaru Outback. 
Bild: Subaru

Subaru verheiratet im Outback SUV und Kombi. Wo die Ehe glücklich ist – und wo weniger. Der Test.

SUV oder Kombi? Warum nicht SUV und Kombi? Der Subaru Outback will das Beste aus zwei Welten vereinen – und macht das, so viel sei verraten, gar nicht schlecht. Auf seinen 2,75 Metern Radstand finden bis zu fünf Personen Platz; auch der Kofferraum erfüllt mit einem Volumen von bis zu 1848 Litern bei umgeklappten Rücksitzen die klassischen Anforderungen an einen Familien-Transporter.

Doch damit nicht genug. Aus der SUV-Welt hat der Japaner wichtige Kompetenzen entliehen, darunter die Geländetauglichkeit und die Robustheit – wobei der Outback in diesen Disziplinen so gut wie jeden aufgetakelten City-SUV schlägt. Dem nach dem australischen Hinterland benannten Wagen traut man auch auf den zweiten Blick zu, selbst auf schlechtesten Wegen eine gute Figur zu machen. So gönnt sich Subaru grundsätzlich einen permanenten Allradantrieb. Dazu hat sich die Marke den Nimbus der Unkaputtbarkeit erworben. Falls doch etwas sein sollte, gibt Subaru eine Fünf-Jahres-Garantie bis zu 160000 Kilometern Laufleistung.

Zur Zuverlässigkeit gehört bei Subaru auch, keine Experimente zu machen. Das mit dem Diesel wurde jäh beendet; die Japaner haben dem Selbstzünder komplett abgeschworen. Sie führen nur noch Benziner. Weitere Spezialität: der Boxermotor, den Subaru im Outback an ein CVT-Getriebe koppelt. Das schaltet geschmeidig, kann aber den ungeliebten „Gummiband“-Effekt nicht leugnen. So heult der Boxer beim Druck aufs Gaspedal auf, die Leistung setzt aber erst mit etwas Verspätung ein. Ihre Stärke hat die Motor-Getriebe-Kombination wiederum im Gelände oder im Anhängerbetrieb, wo der Vortrieb sehr gut kontrollierbar ist.

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Subaru Outback: Leistung, Ausstattung, Preise

Für die forschere Gangart auf der Landstraße ist der Outback eher nicht geschaffen. Neben der Antriebseinheit wirken auch Lenkung und Fahrwerk nicht besonders direkt. Mit den 175 PS – mit mehr kann der Motor trotz zweieinhalb Litern Hubraum nicht dienen – macht man ohnehin keine großen Sprünge. Die Fahrleistungen rechtfertigen den Realverbrauch von knapp zehn Litern (Normverbrauch: 7,3 Liter) leider nicht. Vorbildlich dagegen das Sicherheitsniveau des Outback: Schon in der Einstiegsversion „Active“ zu 36.900 Euro gibt es einen Totwinkel-, Spurwechsel und Querverkehrsassistenten. Dazu gesellt sich das „Eyesight“-System, das zum Beispiel Geschwindigkeit und Spur halten kann.

Die Top-Version „Sport“ wartet mit großem Navi, elektrischer Heckklappe, Lenkradheizung und Harman-Kardon-Sundsystem auf. Der Preis: 41.300 Euro. Dafür gibt es in dieser Top-Ausstattung bei anderen Herstellern weder SUV noch Kombi.

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