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Blasmusik

15.04.2015

Bewegender Frühlingsgruß

Neben mitreißender Musik gab es auch Ehrungen beim Konzert des Musikvereins Konzenberg. Unser Bild zeigt: (von links) Christoph Hins (Dirigent), Verena Gutknecht, Renate Schmid (ASM), Lucia Haid, Bettina Tausend, Stefanie Wörner, Michael Kowald und Vorsitzenden Alois Haid.
Bild: Gabi Haid

Beim Konzert der Konzenberger können die Zuhörer kaum die Beine still halten. Und es gibt eine Hommage an einen ganz Großen

In zweierlei Hinsicht haben die Musiker des Musikverein Konzenberg mit ihrem traditionellen Frühlingsgruß der Blasmusik das Publikum bewegt: Mitreißende Stücke animierten die Zuhörer fast zum Tanzen – und eine besondere musikalische Hommage erinnerte an einen ganz großen Musiker und Entertainer.

Mit „Rock Opening“ von Manfred Schneider eröffnete Dirigent Christoph Hins den Abend. Beim zweiten Stück des Abends konnten die Zuhörer die Beine kaum still halten. „Golden Swing Time“, mit „Hello Dolly“, „Mackie Messer“ „Bei mir bist du schön“ und „In der Straße wohnst du“ von Steve McMillan brachte den vollen Saal zum Twisten. Als Nächstes durfte Stefan Hirner, der wie immer charmant und gekonnt durch das Programm führte, „Music“ von John Miles ankündigen.

Ein Künstler durfte bei den Konzenbergern an diesem Abend nicht fehlen – Udo Jürgens. Der Musikverein gedachte dem im vergangenen Winter verstobenen Entertainer mit dem Medley „Udo Jürgens“. Bei Songs wie „Und immer geht die Sonne auf“, „Ehrenwertes Haus“, „Aber bitte mit Sahne“ oder „Mit 66 Jahren“ hörte man den ein oder andern Zuhörer leise mitsummen.

Renate Schmid vom Allgäu-Schwäbischen-Musikbund (ASM) Bezirk 12 zeichnete an diesem Abend fünf Musiker aus. Für zehn Jahre Treue zur Blasmusik wurden Verena Gutknecht (Posaune) und Lucia Haid (Querflöte) geehrte. Seit 15 Jahren sind Bettina Tausend, Stefanie Wörner (beide Klarinette) und Michael Kowald (Bariton) aktiv dabei. Renate Schmid bedankte sich bei den jungen Musikern und erinnerte sie daran, dass es auch noch Ehrungen für 25, 40, 50 und 60 Jahre gebe und sie noch öfters die Möglichkeit hätten geehrt zu werden.

Mit dem „Kaiserin Sissi Marsch“ von Timo Dellweg und der „Buntspecht“ Polka von Josef Hotovy verabschiedeten sich die Musikanten in eine kurze Pause und gaben den Zuhörer schon einen Vorgeschmack auf den zweiten Teil des Konzerts, der dann mit dem altbekannten „Deutschmeister Regimentsmarsch“ vom Willhelm August Jurek eröffnet wurde. Mit dem Walzer „Träumerei“ von Mark Sven Heidt zeigten die Musiker, dass sie auch gefühlvoll mit dem Dreivierteltakt umgehen können.

Für Marius Reichart wurde es nun „Ernst“. Mit der Solopolka für Tenorhorn „Ernst im Allgäu“ durfte er sein ganzes Können zeigen und wurde anschließend von den Zuhörern frenetisch gefeiert. Zum Abschluss des offiziellen Konzertabends brachten die Musiker die „Geisterpolka“ von Helmut Zsaitsits, „B wie böhmisch“ von Michael Kuhn und den Traditionsmarsch „Mir san die Kaiserjager“ vom Komponist Karl Mühlberger zu Gehör.

Die Zugabe fällt in Konzenberg immer ganz besonders aus: Bis kurz vor Mitternacht spielte der Musikverein für seine Zuhörer noch aus dem Repertoire der traditionellen Blasmusik. (zg)

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