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Ichenhausen

11.11.2018

Der SC Ichenhausen kann auch souverän

Nach dem Traumtor von Marco Schlittmeier (Nummer 7) standen die Gratulanten Schlange.
Bild: Ernst Mayer

Gegen Kaufbeuren tritt der SC Ichenhausen souverän auf und ist auch für ein Traumtor gut. Zum Sieg reicht eine Halbzeit.

Fußball-Landesligist SC Ichenhausen hat auf die enttäuschende 0:3-Pleite in Garmisch die richtige Reaktion gezeigt und mit einem 2:0-Heimsieg gegen die SpVgg Kaufbeuren den sechsten Saisonsieg eingefahren. Das Endergebnis stand schon zur Halbzeit fest. Dabei tat sich bis zur 15. Minute im Hindenburgpark nur wenig. Die Kontrahenten beschnupperten sich. Dann brachte Marco Boyer einen Freistoß in den Gästestrafraum. Der Ball kam zu Pierre Heckelmüller, doch der SCI-Mittelfeldmann war zu überrascht und so traf er den Ball nur mit dem Schienbein. Von dort ging das Spielgerät aus vier Metern über den Kasten.

In der 20. Minute zeigte dann die SpVgg ein erstes Lebenszeichen. Kalid Mahde Majid wurde freigespielt und tauchte ganz alleine vor SCI-Keeper Liridon Rrecaj auf. Der Kaufbeurer Stürmer überlupfte Rrecaj, schoss aber am Tor vorbei. In der 23. Minute durften sich die rund 90 Zuschauer in Ichenhausen dann überlegen, welchen Titel man über das Tor von Marco Schlittmeier schreiben soll: Traumtor, Sonntagsschuss, Tor des Monats – diese Bezeichnungen wurden gehandelt. Der Mittelfeldmann hatte einen zu kurz abgewehrten Ball aus 20 Metern direkt genommen und in den Winkel genagelt.

Schon vor der Pause steht das Endergebnis

Nach dieser sehenswerten Aktion tat sich bis kurz vor der Pause nicht mehr viel im Hindenburgpark. Mit der letzten Aktion vor dem Pausentee trafen die Ichenhauser dann doch noch ins Schwarze. Nach einer von Marco Boyer scharf vor das Tor getretenen Ecke konnte Benjamin Sturm zum 2:0 einköpfen. Schiedsrichter Silas Kempf wertete den Treffer aber als Eigentor des Kaufbeurers Michael Stahl, der wohl zuletzt am Ball gewesen war.

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In der zweiten Halbzeit wurde das im ersten Abschnitt noch ansehnliche Spiel immer schwächer. Es gab auf beiden Seiten nur noch wenige Offensivaktionen. In der 68. Minute prüfte Kilian Kustermann mit einem 18-Meter-Schuss den Kaufbeurer Torwart Christoph Schäffler. Der Keeper war auf dem Posten und reagierte glänzend. Zwei Minuten später scheiterte auch Julian Riederle freistehend an Tormann Schäffler. In der Schlussphase hatte der SCI noch zwei brenzlige Situationen zu überstehen. Ein von Kevin Kümmerle getretener Freistoß wurde abgefälscht, Torwart Rrecaj konnte aber mit einer Glanztat den Ball noch parieren (79.). Vier Minuten vor dem Ende wäre Rrecaj dann machtlos gewesen. Doch der Pfosten stand dem von Thomas Hasche abgegebenen Ball im Weg.

Nach diesem Sieg rückt der SCI auf den fünften Platz nach oben. Am kommenden Samstag gastieren die Königsblauen in Geretsried.

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