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Jettingen-Scheppach

06.09.2018

Der Zeinerhof wird Vergangenheit

Alles im Lot und die Ärmel hochgekrempelt: Bürgermeister Hans Reichhart hat den ersten Stein für den Anbau des Rathauses in Jettingen gesetzt. Mit dabei waren (von links) Bauleiterin Katharina Rau vom Architekturbüro Axmann Weiss, Jettingens neuer Bauhofleiter Rainer Wiedenbauer und Bauunternehmer Frank Härle.
Bild: Geneveva Heinzmann/Markt Jettingen-Scheppach

Das Jettinger Rathaus wird erweitert. Dafür wurde jetzt der Grundstein gelegt. Welche neuen Aufgaben schon bald anstehen.

Der Anbau des Jettinger Rathauses nimmt Form an: Bürgermeister Hans Reichhart hat den Grundstein gesetzt. 95 Prozent der Aufträge seien inzwischen vergeben. Das sei teils sehr schwierig gewesen, bei einem der Gewerke sei zunächst kein einziges Angebot abgegeben worden, erklärt der Bürgermeister. Froh ist er aber, dass alle Arbeiten an Unternehmen in der Region vergeben werden konnten. Im Mai war mit den Aushubarbeiten begonnen worden. Dann gab es Verzögerungen, vor allem weil der Untergrund nachgebessert werden musste, aber auch wegen der übervollen Auftragsbücher der Firmen.

Mitte Oktober soll der Rohbau für den Erweiterungsbau stehen. Ungefähr 3,1 Millionen Euro soll der Rathausanbau kosten, erklärt Reichhart in der Mitteilung der Gemeinde. Zur Zeit sei man zuversichtlich, dass der Kostenrahmen auch eingehalten werden kann. Im Herbst 2019, so hofft der Bürgermeister, soll der Bau vollendet sein.

Der Marktgemeinderat von Jettingen-Scheppach wird sich demnächst mit der Platzgestaltung befassen, die mit dem Rathausanbau verknüpft ist. Reichhart berichtet erfreut, die Regierung von Schwaben habe signalisiert, dass der Markt in das Stadtsanierungs-Programm kommen werde.

Der Zeinerhof wird Vergangenheit

Früher sei vom Zeinerhof gesprochen worden, künftig werde von Rathausplatz, Kirchplatz und Marktplatz die Rede sein. Was die Gemeinde ebenfalls beschäftigen werde, ist die Unterbringung der Parkplätze. Für die energetische Sanierung des Bestands im nächsten Jahr, nämlich des alten Rathauses, werden aus dem kommunalen Investitionsprogramm Mittel in Höhe von etwa 200000 Euro zur Verfügung stehen. Das Obergeschoss muss isoliert und der Eingangsbereich neu gestaltet werden, außerdem bekommt der Altbau neue Fenster.

Bei der Grundsteinlegung betonte Bürgermeister Reichhart ein weiteres Mal die Notwendigkeit des Anbaus: Unter anderem sprach er Aspekte wie einen barrierefreien Zugang und vor allem die beengten Platzverhältnisse in dem aus allen Nähten platzenden bisherigen Rathaus an. (zg)

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