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10.11.2017

Freier Zugang für die Freisportfläche?

Vandalismus und Verschmutzung

Ist die Sicherheit bei der Freisportanlage am Dossenberger-Gymnasium Günzburg noch gewährleistet? Schon mehrfach war in den Sitzungen des Schul-, Kultur- und Sportausschusses die Problematik von Verunreinigungen und Gefährdungen durch Glasscherben dargestellt worden. Am Mittwoch kam dies erneut zur Sprache. Selbst in Hülsen verankerte Handballtore seien versetzt worden, Ketten zur Sicherung seien mit mitgebrachten Werkzeugen durchgetrennt worden. Wunsch des Landkreises war es, dass die Anlage öffentlich zugänglich ist – in den Sommermonaten wird sie von Jugendlichen sehr gut angenommen. Mittlerweile zeigt die Sicherheitswacht, wie auch die Jugendhilfe Seitz, regelmäßig Präsenz.

Der Vorschlag seitens der Verwaltung war der, die Anlage unter anderem mit abschließbaren Toren, außer für den Schulsport, nicht mehr zugänglich zu machen. „Man würde ja wollen“, so Landrat Hubert Hafner. Scherben auf dem Sportgelände könne man jedoch weder Lehrern noch Schülern zumuten. Man wolle aber keine schnelle Lösung übers Knie brechen. Würde aber etwas passieren, wäre der Kreis in der Verantwortung. Man sei verantwortlich, dass der Platz in einem einwandfreien Zustand ist, bemerkte Johanna Herold. Dennoch kristallisierte sich eine klare Mehrheit heraus, einer frei zugänglichen Nutzung der Anlage noch einmal eine Chance zu geben. „Wo vertreiben wir die Jugendlichen anders hin, wenn wir alles absperren?“, fragte Jettingens Bürgermeister Hans Reichhart. Eine Entscheidung soll im Januar fallen. Das Herz schlage dafür, die Anlage offen zu lassen, man müsse aber auch die rechtliche Verantwortung sehen, so der Landrat. Inzwischen ist die Schülerzahlenstatistik der Realschulen und Gymnasien des Landkreises sowie der Joseph-Bernhart-Fachakademie für Sozialpädagogik und der Fachoberschule und Berufsoberschule in Krumbach auf dem neuesten Stand. Gewinner sind Maria-Ward-Gymnasium und -Realschule in Günzburg. Am Dossenberger-Gymnasium dagegen sind die Zahlen zurückgegangen. Man werde nicht untätig sein und es seien Steuerungsmaßnahmen in die Wege geleitet, äußerte dich dazu Schulleiter Peter Lang.

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