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Kirchenkonzert

19.12.2018

Gesungene Freude über Jesu Geburt

Mit ganz viel Gefühl bot das Vocal-Ensemble Hochwang ein anspruchsvolles Programm bei seinem Konzert in der Günzburger Auferstehungskirche.
Bild: Friedrich Martin

Das Vocal-Ensemble Hochwang mit beeindruckendem Programm in Günzburg

In diesem Jahr lud das Vocal-Ensemble Hochwang zu einem Adventskonzert in die Auferstehungskirche ein. Unter Leitung von Verena Schwarz boten 22 Sänger und Sängerinnen ein beeindruckendes Programm von Heinrich Schütz bis John Rutter.

Den Auftakt machten sie mit „Veni, veni Emmanuel“ von dem schwedischen Komponisten Jan-Ake Hillerud. Pfarrer Friedrich Martin begrüßte die Konzertbesucher mit dem Gedanken, dass der Chor mit diesen modernen und alten Liedern die Menschwerdung Gottes in Jesus, dem Emmanuel, ins Herz singt. Mit den beiden Chorstücken von Heinrich Schütz „Also hat Gott die Welt geliebt“ und „O lieber Herre Gott“ artikulierte der Chor genau das auf hervorragende Weise.

Mit ganz viel Gefühl intonierte Ralf Höchenberger das „Ave Maria“ von Robert Parsons und der Chor zeigte im weiteren Verlauf sein ganzes musikalisches Können. Nach einer Hinführung zu Benjamin Brittens „A Ceremony of Carols“ durch Pfarrer Friedrich Martin, marschierte der Chor von Neuem zu dem Prozessionslied „Hodie Christus natus est“ auf. Ursprünglich für einen dreistimmigen Chor hat das Vocal-Ensemble dieses Chorwerk als vierstimmigen Satz präsentiert.

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Begleitet wurde der Chor bei seinem Auftritt durch die Harfenistin Helena Andreula aus Niederstotzingen. Die martialischen Bilder in dem Stück „This Little Babe“ wurden besonders ausdruckstark dargeboten. Die Harfenisten überzeugte nicht nur durch ihr Solo, sondern durch die Ausgewogenheit mit dem Chor insgesamt.

Im letzten Teil brachten sie das Wiegenlied „Lullay my Liking“ von Philipp Lawson zu Gehör. Mit „Gaudete, Christus natus est“ steckten sie die Zuhörer mit der Freude über die Geburt Jesu an. Das Stück „There is a Flower“ von John Rutter, das erstmals in den 80er-Jahren auf einer studentischen Adventsfeier erklungen ist und dem bekannten „Deck the Hall“ läuteten sie das Ende ein. Musikalisch einfühlsam dargeboten wurden zum Schluss noch einmal die „Weihnacht“ von Erhard Mauersberger und das „Nachtlied“ von Max Reger. Mit bewegten Herzen und einem Segen wurden die Zuhörer in den dritten Advent verabschiedet. (zg)

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