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Kultursommer

28.05.2015

Kunst, Straßentheater und Konzerte

Der Sommer kann kommen: Sparkassendirektor Walter Pache (links) und Oberbürgermeister Gerhard Jauernig stellen vor den neuen Ortseingangstafeln das Programm des Günzburger Kultursommers vor.
Bild: Sabrina Schmidt/Stadt Günzburg

In Günzburg werden mehr als 40 unterschiedliche Veranstaltungen geboten

Das Schloss als Kunstgalerie, die Altstadt als große Theaterbühne und eine Kirche als Konzertsaal: Der Günzburger Kultursommer bietet wieder Musik, Kunst und Kultur auf den schönsten Plätzen. Von Mai bis Ende September werden mehr als 40 unterschiedliche Veranstaltungen geboten, darunter Konzerte, eine Kunstausstellung, das traditionelle Guntiafest, das zehntägige Volksfest und ein Straßentheater mitten in der Altstadt.

Den Auftakt macht das Schloss: Bis zum Jahresende wird dort die Ausstellung „Moderne Kunst in alten Mauern“ mit 83 Werken von 64 Künstlern aus ganz Bayern gezeigt. Konzipiert hat die Ausstellung der Kunstverein „off art“ in Zusammenarbeit mit der Stadt. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, der bei der Ausstellungseröffnung drei herausragende Arbeiten mit dem Kunstpreis der Stadt ausgezeichnet hat, lobt: „Jedes Bild ist einzigartig und zeigt die vielen Facetten moderner Kunst.“ Die Ausstellung ist montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 sowie mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr zu sehen.

Eine besonders große Bühne haben sich die Schüler des Dossenberger Gymnasiums für ihre Theateraufführungen gesucht: Ihr Straßentheater – übrigens ein Novum beim Kultursommer – veranstalten sie an verschiedenen Plätzen mitten in der Altstadt. Die Aufführungen werden am Freitag, 10. Juli, vormittags zwischen 9 und 12 sowie abends zwischen 17 und 21 Uhr geboten.

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Auch für Musikfreunde ist etwas dabei. Am Donnerstag, 4. Juni, präsentiert die Gruppe „Jazzband 47“ gepflegten Dixieland Oldtime-Jazz, das Orchestra Vagabundi spielt am Sonntag, 7. Juni, um 19 Uhr Folk und Klassik in der Hofkirche, Groovy Selection spielen am Donnerstag, 18. Juni, ab 19.30 Uhr auf dem Marktplatz Rock und Popmusik unplugged und Bigger Bang zollen am Donnerstag, 16. Juli, den Rolling Stones Tribut.

Bis Ende September gibt es viele weitere Auftritte, darunter von der Schlagerband Die Schornsteinfeger (23. Juli), den 60er-Jahre-Rock-Veteranen The Rockets (20. August) und der Combo Captain Cook & seine singenden Saxofone (6. September). Mit dem Johannisfeuer des Brauchtumsvereins (24. Juni), dem Griechischen Abend mit Live-Musik und Weinprobe (18. Juli) und den Frühschoppenkonzerten der örtlichen Musikvereine sind auch wieder alte Bekannte beim Kultursommer dabei. Wie in den Vorjahren beenden die Augsburger Domsingknaben die Veranstaltungsreihe mit ihrem Konzert „Bach in Rokoko“. An drei Tagen in Folge, vom 25. bis 27. September, werden die Chorsänger in der Günzburger Frauenkirche auftreten.

Von Jazz bis Blasmusik, von Rock bis Klassik sei für jede Geschmacksrichtung etwas dabei, sagt OB Jauernig. „Mit den überwiegend kostenlosen Veranstaltungen leistet die Stadt seit vielen Jahren einen wichtigen und freiwilligen Beitrag zur Belebung der Innenstadt.“ Jauernig betont auch, dass die Veranstaltungsreihe in ihrer jetzigen Form ohne die Unterstützung durch Gönner wie der Sparkasse – seit vielen Jahren Hauptsponsor der Veranstaltungsreihe – so nicht realisierbar sei.

Der Günzburger Kultursommer hat inzwischen weit über die Grenzen des Landkreises hinaus Freunde und Fans gewonnen, teilt die Stadt mit. Mehr als 30000 Besucher kommen jährlich zu den rund 40 Veranstaltungen des Kultursommers. „Dass sich auch viele Musikgruppen aus Günzburg und der näheren Umgebung am Kultursommer beteiligen, macht die Veranstaltungsreihe zu einem ganz besonderen Erlebnis“, sagt Jauernig. „Der Günzburger Kultursommer hat sich zu einem echten Event entwickelt, das sich weit über die Stadtgrenzen hinaus großer Beliebtheit erfreut.“ (zg)

Das detaillierte Programm für den Kultursommer ist im Internet unter www.guenzburger-kultursommer.de abrufbar. Der Flyer zum Programm liegt unter anderem im Forum am Hofgarten am Lannionplatz, im Bürger-Service-Center des Rathauses und in der Tourist-Information Günzburg-Leipheim aus.

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