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Landkreis Günzburg
07.06.2021

Landkreis Günzburg bei erneuerbaren Energien laut der JU an der Spitze

Bei der Nutzung von Windkraft wirft die Junge Union den Grünen im Landkreis Umweltpopulismus vor.
Foto: Bernhard Weizenegger (Archivbild)

Die Junge Union im Landkreis Günzburg wirft bei den erneuerbaren Energien den Grünen Umweltpopulismus vor.

Die JU-Kreistagsfraktion hat sich bei einer Fraktionssitzung intensiv mit dem Thema „erneuerbare Energien“ beschäftigt. Dabei wurde deutlich, dass der Landkreis Günzburg hierbei Spitzenreiter ist. Dies wurde laut JU dem Landkreis auch durch die Bayerische Staatsregierung bescheinigt. Überrascht sei man aber "vom Umweltpopulismus der Kreis-Grünen", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christoph Bader. So kritisierten die Grünen, dass bei der Windenergie mit 12.900 Megawattstunden der Landkreis nur den 8. Platz von neun Landkreisen mit Windkraftanlagen in Schwaben belegt.

Erneuerbare Energien im Landkreis Günzburg: JU kritisiert die Grünen

Gerade der Landtagsabgeordnete der Grünen, Maximilian Deisenhofer, sollte eine genauere Kenntnis des Regionalplans Donau-Iller haben, heißt es in der JU-Mitteilung. Der Regionalplan weise in seiner aktuellen Fortschreibung so gut wie keine Vorranggebiete für Standorte regional bedeutsamer Windkraftanlagen im Landkreis auf. Dies hat auch ganz praktische Gründe, sagt Kreisrat Peter Finkel, der Landkreis Günzburg sei einfach windarm. Standorte für erneuerbare Energien aber müssten dort sein, wo sie auch Ertrag liefern und nicht einfach aus ideologischen Gründen gebaut werden.

Aus Sicht der JU Kreisräte lassen Deisenhofer und die Grünen die Frage, die von zentralem Interesse für die Kreisbevölkerung ist, unbeantwortet, wo sie diese Windkraftanlagen im Landkreis errichten würden. „Wer Windräder im Landkreis aufstellen will, muss auch der Bevölkerung, den Bürgermeistern und Gemeinderäten sagen, wo er konkret Maßnahmen plant und ob diese mit oder gegen die Bevölkerung realisiert werden sollen,“ ist der JU-Fraktionsvorsitzende Stefan Baisch überzeugt. Nicht gerüttelt werden darf, so die JU Kreistagsfraktion, an der 10H-Regel für Windräder, die auch dem Mehrheitswillen der bayerischen Bevölkerung entspreche.

Schon jetzt verwerte der Landkreis bei der Wasserkraft seine Ressourcen sinnvoll, sagt die JU-Kreisvorsitzende Stefanie Wagner, die Nutzung der Sonnenenergie durch Fotovoltaik auf Dachflächen, Konversionsgebieten oder entlang der Autobahn sei noch ausbaufähig. (AZ)

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