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Fußball-Bezirksliga

18.08.2019

Mit dem 0:3 ist Aufsteiger FC Günzburg noch gut bedient

Torwart Fabian Kuchenbaur war noch bester Günzburger – und kassierte dennoch drei Gegentore.
Bild: Ernst Mayer

Zu viele Günzburger lassen beim Punktspiel in Rain Bezirksliga-Tauglichkeit vermissen. Mehr als eine Halbchance springt in 90 Minuten nicht raus.

Auch beim TSV Rain am Lech II gab es für den Fußball-Bezirksligisten FC Günzburg nichts zu erben. Die Kreisstädter verloren an diesem 18. August in der Blumenstadt 0:3 und waren dabei noch gut bedient.

Die Günzburger waren während der gesamten Partie kein ebenbürtiger Gegner. Die Spielweise des Aufsteigers war zu behäbig, die Pässe zu ungenau und das Zweikampfverhalten kann nicht als solches bezeichnet werden. Zu viele Günzburger Akteure konnten gegen den TSV Rain am Lech II ihre Bezirksliga-Tauglichkeit nicht unter Beweis stellen. Einzig Torwart Fabian Kuchenbaur zeigte eine gute Vorstellung. Wer beim FC Günzburg die Pässe in den eigenen Reihen zählte, musste häufig schon bei drei aufhören. Während der gesamten 90 Minuten konnten sich die Gäste im Georg-Weber-Stadion nur eine halbe Torchance erarbeiten. Ansonsten spielten nur die Rainer. Die Gastgeber machten Druck und so blieb den Kreisstädtern häufig nichts anderes übrig, als den Ball ins Nirvana zu dreschen. Dort stand meist ein Rainer und der Zug ging wieder in Richtung FCG-Kasten.

TSV Rain II drängt von Beginn an

Die Rainer drängten von Beginn an. Schon in der dritten Minute stand Johannes Hippele allein vor Kuchenbaur. Doch der Mittelstürmer zielte aus fünf Metern drüber. Hippele bediente kurz darauf seinen Mitspieler Michael Krabler, der Mittelfeldmann scheiterte an Kuchenbaur. In der 14. Minute zeichnete sich Kuchenbaur wieder aus. Er parierte einen Schuss von Robin Spieler. Kurz darauf war Kuchenbaur aber dann machtlos. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld verschätzte sich ein Günzburger Verteidiger, Michael Krabler kam an den Ball, lupfte den Ball über den herauslaufenden Kuchenbaur und schob ihn anschließend souverän ein (17.). In den Minuten danach ließen die Platzherren in Person von Johannes Hippele zwei weitere Hochkaräter aus.

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Bei der einzigen zarten Günzburger Torannäherung brachte Daniel Nolde den Ball per Freistoß in den Strafraum, Andreas Nerdinger nahm den Ball mit der Brust an, doch dann kam Rains Torhüter Stefan Besel aus dem Tor und nahm das Spielgerät an sich (26.).

Michael Krabler erzielt alle drei Tore

Bis zur Pause ließen die Gastgeber noch weitere Gelegenheiten aus. Meist stand Kuchenbauer im Weg oder die Rainer hatten ihre Visiere nicht richtig eingestellt. Im zweiten Abschnitt ging der Einbahnstraßenfußball weiter. Die Günzburger konnten sich dem Druck noch bis zur 63. Minute erwehren. Dann traf Krabler aus 16 Metern. Vorausgegangen war ein Konter über Lukas Schnitzler, der zwei Verteidiger nicht gut aussehen ließ und den Ball von der Grundlinie auf Krabler zurücklegte. Nach diesem Tor tat sich vor allem Krabler beim Vergeben von Torchancen hervor. Er scheiterte entweder an Kuchenbauer oder schoss drüber. In der 88. Minute traf Krabler dann doch noch einmal. Nach einem weiten Ball in den Strafraum schloss er aus zehn Metern eiskalt ab.

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